Vom 27. – 29. Mai stand am Bodensee der 2. Spieltag der
Deutschen Segelbundesliga bevor. Am Donnerstag, legte das Team mit Paul,
Sebastian, Katharina, Paul „Worry“ Worrmann sowie Felix in Berlin ab und bezog
in den frühen Nachtstunden das Domizil in der Konstanzer Altstadt.
Die Windprognose für die kommenden Tage war, man ahnte es
bereits, mies. Die Hoffnung bestand darin, dass sich thermische Winde durchsetzen
würden.
Tatsächlich setzte pünktlich zum ersten Start um 11h eine
leichte Thermik ein. So wie wir ablegten (schließlich waren wir gleich im
ersten Rennen gefordert), erschallte erstmalig das „Rupenhorn“ in der
Segelbundesliga. Das von Mark Schmidt gestellte Schallhorn, das an den Wanderpreis
des Finnfinales erinnert, wird fortan als treuer Begleiter und Glücksbringer
ertönen, sobald das Team von Land ablegt oder einen Tagessieg einfährt. Das
erste Rennen konnte der KaR hinter dem amtierenden Deutschen Meister mit einem
zweiten Platz beenden. Das Rupenhorn durfte somit zwar nach den Spielregeln,
noch nicht erschallen, dennoch wurde das Selbstbewusstsein durch diese gute
Platzierung im ersten Rennen untermauert. In den Folgerennen sorgten
durchschnittliche Starts und einige Strafkringel für durchwachsene
Platzierungen, ehe nach dem ersten Tagessieg endlich das Rupenhorn erklingen
konnte. Ein 5. Platz im letzten Rennen des Tages, abermals durch eine Strafe am
Start verursacht, vertrübte den Abschluss ein klein wenig. Dennoch konnte beim
verdienten Stegbier, ein guter Einstand in Konstanz resümiert werden.
Der zweite Wettkampftag begann mit - Startverschiebung. Bis
es an diesem Tag endlich los ging, wurden einige Startversuche unternommen, die
das Team vom KaR gelassen beim „Doppelkopfspielen“ und “Fürsabiturlernen“
beobachtete.
Nach Vollendung des ersten Tagesrennen des KaR konnte das
Horn wieder ertönen. Der insgesamt zweite Tagessieg zum Auftakt des zweiten
Wettkampftages. Mit den weiteren Platzierungen 3 und 4 schloss der KaR den Tag
auf dem achten Platz ab und somit gab es noch die Möglichkeit unter die ersten
6 zu kommen und somit die Finalrennen zu erreichen.
Allerdings eröffnete sich ein ähnliches Bild am
Sonntagmorgen, wie zuvor am Samstag. Der Sonntag begann nicht nur windstill,
sondern auch wolkenverhangen - die Chancen auf Thermik somit gleich null.

Allerdings stand noch ein letztes Rennen bevor und eine
Top-Ten-Platzierung war noch drin. Der Wind frischte auf. Auf einen sauberen Start in Lee und eine gute erste
Kreuz, folgte ein ordentlicher Gennakerkurs und somit eine etwa 20m Führung am
Leegate für den KaR. Diese konnte bis zum Luvfass verteidigt werden.
Die Verfolger teilten sich auf – einer nach links einer nach
rechts. Einen kühlen Kopf bewahrend verteidigte der Kar, indem er zwischen den
Verfolgen blieb. Ein letztes Mal noch sollte somit das Rupenhorn vom Ufer
erschallen. Nach diesem letzten Sieg, wurden Paul und Katha noch zum obligatorischen
Gewinnerinterview gebeten. Wer es noch nicht gesehen hat, kann es sich hier
nochmals anschauen:https://www.youtube.com/watch?v=aMls60z0-G0 (Ab 1:16:15)
Im allerletzten Rennen vor den Finalrennen, war der KaR zwar
nicht mehr auf dem Wasser. Dennoch hieß es nochmals Daumendrücken. Zwei
Konkurrenten, die in der Gesamtwertung noch vor dem KaR lagen, konnten noch entscheidende
Punkte sammeln, um den KaR vorrücken zu lassen.
Um Haaresbreite fiel die letzte Entscheidung zu Gunsten des
KaR aus, der den Spieltag somit auf dem achten Platz beendete.

Herzlichen Dank für die großartige Unterstützung aus Berlin.
Bis Bald
Euer BuLi-Team
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