Montag, 17. September 2018


1,2 oder 3 – Hauptsache Podium

Als wir am Anfang der Saison unsere Ziele festlegten stand fest: wir wollen in der 1. Liga bleiben, wir wollen das jeder aus dem Team zum Einsatz kommt und wir wollen mindestens bei einem Event unter die ersten 3 kommen. Nachdem Malte, Sebastian, Thilo und Simon das dritte dieser Ziele bei einem starken Auftritt in Travemünde nur um Haaresbreite verpassten, stand vor dem Event in Kiel fest, dass es dafür nur noch 2 Chancen geben würde. Entsprechend nutzten Paul, Flo, Katha und Felix möglichst viele Tage um Manöver zu überdenken, zu optimieren und sich aufeinander für Kiel einzuspielen.


Donnerstag Abend ging es mit einigen noch gut bei Felix gehüteten Erkältungsviren im Multivan Richtung Kiel – weder der Baustellenparcour auf der A24 noch rote Ampeln konnten uns aufhalten vor Mitternacht unser perfekt gelegenes Quartier in Laufdistanz zur „Liga-Arena“ zu erreichen.
Während es sich in Berlin noch immer nach Sommer anfühlte, war es im Norden Deutschlands gefühlt auf jeden Fall schon Herbst. Ideal für die Erkältungsbazillen! Bei mittleren Winden ging es im dritten Rennen  für uns auf der Innenförde an den Start. Mit Platz 5 ein Start der einem Dämpfer gleichkam – fühlten wir uns doch so gut vorbereitet. Allerdings hatten wir direkt im nächsten Rennen die Chance auf Besserung und siehe da – nach einem soliden Start folgte nun ausgestattet mit solidem Bootsspeed der erste Tagessieg auf das Kar-Konto, gefolgt vom zweiten Bullet in unserem dritten Rennen. Nach 6 im Schnitt besser als Platz 3 gefahrenen Rennen, beendeten wir den ersten Tag auf Platz 7.


Die weiteren Zahlen des Tages waren: 146 ungelesene Whatsapp-Nachrichten, 1 genommene Grippostad C, Bettruhe 22:30

Der Samstag versprach zunächst viel Wind – mehr Regen – und einen längeren Tag in der „Arena“ von Kiel. Um es vorweg zu nehmen - der Tag war länger, Regen gab es nur ein wenig und der Wind war bei weitem nicht so stark wie es anzunehmen war. Der Tag begann jedoch mit einem ähnlichen Dämpfer wie der Freitag – erneut stand Platz 5 am Ende der Wettfahrt im Tableau, nachdem wir uns nach einem Frühstart bereinigen mussten. Allerdings war uns klar, dass wir das besser konnten und schafften es in den Folgerennen Titelaspiranten unter Druck zu setzen und die Qualitäten Bootsspeed und Manöversicherheit in teilweise unübersichtlichen Böenfeldern von Winddreher zu Winddreher auf die Bahn zu bringen. Diese Umschreibung vor nötig, da der Autor sich aufgrund emotionaler Folgeereignisse an keine weitreichenden Details erinnern kann. Allerdings ist es wohl nötig das letzte Rennen des Tages an dieser Stelle nochmals zu erwähnen. Nach dem Start dieses Rennens ging die „Frühstartflagge“ in die Höhe – es bereinigte sich jedoch niemand in der Nachstartphase. Das Rennen gestaltete sich aufgrund zahlreicher singulärer Böenstriche und Drehern schwierig – insbesondere, was die Verteidigung anging. So rutschte uns kurz vor dem Ziel noch die SKWB aus Bremen durch und für uns blieb in diesem Rennen nur Platz vier. Allerdings breitete sich schnell die Gewissheit aus, dass nicht nur eben besagte Bremer sondern ebenfalls die eigentlich zweitplatzierten Württemberger aufgrund von Frühstarts mit OCS bewertet wurden – Dieser Dusel verhalf dem KaR zu einem zweiten Platz in diesem Rennen – vorläufig. Im Laufe des Abends wurden die Jungs aus Württemberg jedoch wieder eingesetzt, da sie sich wohl bereits vor ertönen des Startsignals bereinigt hatten. Für uns immer noch Platz 3 in diesem Rennen – vorläufig.

Die Zahlen des Samstages: 232 ungelesene Whatsapp-Nachrichten, 1 gratis Bratwurst, 3 eingenommene Grippostad C, 2 Tagessiege, vorläufig 2. In der Wertung in Kiel.

Auch wenn es sicherlich im Nachhinein betrachtet nicht vieles an der bisherigen Serie auszusetzen gab, war es doch vor allem eines – die jeweils schlechten ersten Ergebnisse des Tages. Unbedingt wollten wir mit einem soliden Ergebnis in den Sonntag starten. Eine extreme Linkskippe 20 Sekunden vor dem Start brachte uns jedoch in eine schlechte Startposition. Trotz des Anschlusses zum Feld und einer fast gelungenen Aufholjagd war es nun tatsächlich der erste 6. Platz unserer Serie und somit das Gegenteil von dem was wir uns vorgenommen hatten. Die Stimmung war danach durchaus etwas bedrückt – wir hatten jedoch eine Stunde lang Zeit, um uns zu sammeln.
In unserem Folgerennen lief es besser – knapp in Führung vor dem Tabellenkonkurrenten vom Bayerischen Yacht Club, knüppelten wir uns ums letzte Luvfass, der jedoch – ausgestattet mit reichlich Überhöhe, leitete der BYC jedoch schnell nach Passieren der Bahnmarke in Luv den Führungswechsel ein.
Platz 2 war dennoch eine solide Grundlage um in die ausstehenden beiden Rennen zu gehen.

Das vorletzte Rennen im Schnelldurchlauf: Start in Lee – Kreuz über die Linke Seite – an der Eins wird es eng – wie eng ist nicht ganz klar – Lücken sind nicht erkennbar – jetzt wird es eng – wir nehmen freiwillig eine Strafe an – unsicher ob das nötig war – zunächst Platz sechs – zweite Kreuz wieder über links – linker als alle – die Linkskippe kommt – von 6 auf 2 – unser Bug klebt am Heck des amtierenden Meisters NRV – Vorbei geht es nicht mehr – 2. Im Ziel. Schnappatmung.

Noch ein allerletztes Rennen. Wir bleiben auf dem Boot und eröffnen somit das letzte Flight. Wir wissen, dass wir gut liegen, Details sind uns nicht bekannt. Zum Glück läuft die Colour Line – vermutlich die größte Auto- und Passagierfähre noch aus und wir haben nochmal Zeit durchzuatmen.

Erneut besteht der Plan auf die linke Seite zu segeln und auch links zu starten. Für einen Moment sieht es so aus als würde uns der WVH (3. Der Sailing Champions League) hier noch einen Strich durch die Rechnung machen können – Allerdings schaffen wir es um Haaresbreite um die Starttonne – müssen jedoch in der Abdeckung des Chiemsee Yacht Clubs die Startkreuz beginnen. Als 3. Geht es ums Luvfass und ums Gate. Auf der zweiten Kreuz fahren wir zunächst weiter nach links als alle anderen und bekommen frischen Wind. Während die Führenden auch noch in diesen Wind wollen, bewegt uns dieser an den rechten Rand der Spielfläche wo wir eine Rechtskante erahnen – und richtig. Der Dreher von rechts kommt tatsächlich und wir gehen als führender Verein auf den letzten Downwind. Wir gewinnen das Rennen und fliegen vor Freude fast in die Förde.

An Land bekommen wir die Information, dass wir sicher auf dem Podium seien und müssen uns ersten Interviews stellen. Es sind noch 2 Rennen zu segeln – Im letzten segeln der NRV und der BYC, die einzigen Clubs die noch vor uns liegen. Das Rennen ist an Dramatik kaum zu überbieten. Am Ende scheint es so als hätte der NRV seinen sichergeglaubten Sieg verspielt zu haben und wird in diesem Rennen nur 6. In einem Kopf an Kopf Rennen gewinnt Warnemünde das Rennen um Haaresbreite gegen den Bayerischen Yacht Club – und die SAP Sailing Analytics, die eigentlich selten lügen, sagen der Klub am Rupenhorn sei der Sieger des Spieltages – Jetzt sind alle Sicherungen durchgebrannt – damit konnten wir nicht rechnen. Viele Vereine gratulierten bereits und die ein oder andere Kamera war rot am blinken.
Bis ca. 30 Sekunden vor der Siegerehrung die Information eintraf, dass eine Protestverhandlung, die das letzte Rennen des Vortages beträfe die Ergebnisse verändern würde, sah es tatsächlich nach Platz 1 für uns aus. Ergebnis besagter Verhandlung war das Wiedereinsetzen der SKWB aus Bremen, da diese Trackerinformationen zu Folge keinen Frühstart hatten und uns somit ein zusätzlicher Zähler aufs Punktekonto gespielt wurde. EIne Wendung die keiner so recht kommen sah mit einer weiteren emotionalen Steilkurve, die wir keinem andderen wünschen jemals durchlaufen zu müssen. Somit haben wir letztendlich einen Zähler mehr auf der Endabrechnung als der Bayerische Yacht Club, der vor dem mit uns punktgleichen VSaW und dem KaR den Spieltag gewinnt. So richtig können sich die Jungs aus dem Süden gar nicht freuen - zu leid tut Ihnen das was gerade passiert ist. Selbst sie hätten uns den Sieg in Kiel gegönnt, trotz ihrer eigenen blitzsauberen Serie, zu der Wir recht herzlich gratulieren.


Dieser emotionalen Achterbahnfahrt zum Trotze stand die Freude, dass das KaR-Bundesligateam in der Segelhauptstadt Kiel einen Platz auf dem Treppchen ersegelte. Ein Erfolg, der auf die Arbeit des gesamten Teams zurückzuführen ist. Ein Erfolg, der ohne das weitreichende Unterstützerumfeld nicht möglich wäre. In diesem Sinne geht an dieser Stelle ein Riesendank an alle Daumendrücker und Unterstützer raus, die für den KaR in der Segelbundesliga mitfiebern.

Die Zahlen des Sonntages: 2 eingenommene Grippostad C, gefühlte 35 emotionale Kehren, 342 ungelesene Whatsapp-Nachrichten, 1 Team das um 22:00h AN EINEM SONNTAG noch zusammenkam, um gemeinsam zu feiern. 




In vier Wochen steht das Finale der Liga an. Beim NRV in Hamburg wird es für den KaR darum gehen den Klassenerhalt als elementarstes unserer 3 Ziele perfekt zu machen. Dafür werden auf dem Wasser Malte, Sebastian, Thilo und Simon alles geben. An Land sind Unterstützer und Mitglieder angehalten die Daumen zu drücken.

Euer KaR-Bundesligateam

Sonntag, 12. August 2018

J/24 - Europameisterschaft 2018




Hier kommt endlich der Bericht für die diesjährige EM ! Danke an Sebastian Freytag fürs Verfassen, Euch wünschen wir viel Spaß beim Lesen:


Diese Europameisterschaft stand unter einem besonderem Stern, der Sonne. Sie zeigte sich so ausgelassen wie nie und ließ an den Tagen der diesjährigen Europameisterschaft alles schmelzen was schmelzen konnte und den Rest schwitzen. Sie bescherte uns weit über dreißig Grad Celsius Lufttemperatur und den ein oder anderen Sonnenbrand. Doch während die Sonne alles gab, ließ der Wind zu wünschen übrig. Die Folge: AP an Land, Startverschiebung auf unbestimmte Zeit.

Schauen wir zunächst auf die Tage der Vorbereitung. Wir absolvierten ein Wochenende vor der EM zwei Trainingstage in Flensburg, um uns an die Bedingungen anzupassen. Da wir allerdings viel mit Bootsbau beschäftigt waren, kamen wir nur am Sonntag aufs Wasser. Am Samstag begaben sich die Mädels Henrike Germar, Frauke Wilborn, Johanna Maske und Felicia Moeltzner zum Flensburger Segel-Club nach Glücksburg auf, um das Boot startklar zu machen und die Vermessung zu absolvieren. Unser 5. Teammitglied Sebastian Freytag, kam erst am Montag Abend, direkt von der Segel-Bundesliga aus Travemünde angereist. 

Die „Last-Minute-Idee“: Das Boot abschleifen und das Unterwasserschiff in einen schöneren Zustand zu versetzen. Kurz vor Fristende machten wir das unmögliche möglich und brachten das Schiff zu Wasser. Die Mädels hatten Reife Arbeit geleistet und beste Vorraussetzungen geschaffen für eine erfolgreiche EM.


 

 Schließlich wurde es am Dienstag wirklich ernst. Nach langer Startverschiebung, ging es endlich auf das Wasser! Die 22 teilnehmenden Teams versammelten sich schnell und die erste Wettfahrt wurde gestartet. Wir konnten bei leichten Winden leider noch nicht unseren Rhythmus finden und legten keinen guten Start hin. Die darauffolgenden zwei Kreuzkurse und der erste Vorwind ließen uns leider nur einen bis zwei Plätze aufholen, die wir dann auch wieder verloren. Doch als Vorletzter an der Luvtonne angelangt, funktionierte endlich der Riecher wieder und der Wind wurde gefunden. Und wie! Wir segelten auf dem Zielkurs an 12 Booten vorbei, da wir als einziges Team auf die bessere Seite gesetzt hatten. Ein versöhnliches Ergebnis für ein verkorksten ersten Lauf.
Auf mehr als den ein oder anderen Startversuch für ein zweites Rennen an diesem ersten Tag lief es leider nicht hinaus. Der Wind ließ wieder zu wünschen übrig und es ging zurück in den Hafen.


Der zweite Tag, gleiche Vorzeichen, umgedrehtes Ergebnis. Es begann wie am ersten Tag: wenig Wind, Startverschiebung an Land, erneut Trimmen, Boot putzen und warten. Um 14 Uhr ging es endlich aufs Wasser. Der Wind hatte gedreht und kam aus der entgegengesetzten Richtung. Dieses Mal lief der Start gut, alle hatten sich gefangen und vor allem Johanna konnte das Gelernte des ersten Tages sehr gut umsetzen. Die Folge eines guter Startkreuz war der 8. Platz an Tonne 1 den wir bis zum letzten Vorwind sogar auf einen 6. Platz verbessern konnten. Daraufhin verließ uns jedoch jegliches Glück, wir mussten zwei Strafkringel in ungünstiger Lage drehen, welche bei dieser EM stets furchtbar engen Feld tödlich waren. Das Ergebnis war ein ernüchternder 14. Platz.
Das zweite Rennen des Tages möchten wir möglichst unkommentiert lassen. Die Bedingungen waren die absurdesten die jeder einzelne von uns jemals erlebt hat. Zum Verständnis: Kreuz unter Spinnacker, dann wieder nicht, dann wieder und dann ein Vorwind mit der Genua, gefühlte tausend-grad-Dreher überall, ein Weltmeister der als letzter ins Ziel kam, gefolgt von einer Protestflut und unverständlichen Reihung von Entscheidungen. Das Ende vom Lied des 2. Tages: das Rennen wird gewertet. Unser Chefkommentator vom SUP vor Ort, Oliver Szymanski, hatte reichlich Spaß am Zuschauen. Am Ende blieb ihm auch nur noch übrig zu diesem Rennen den Kopf zu schütteln.

 Endlich Wind! Der dritte Tag zeigte sich voller Drang, die ersten beiden Tage windtechnisch zu entschuldigen. Flensburg zeigte sich von seiner absolut besten Seite und wartete mit 30° und 10-15 Knoten Wind auf. Alle vier angesetzten Rennen konnten gesegelt werden. Und es begann gut für uns. Aus einem schlechten Start segelten wir uns gut frei und erkämpften uns eine gute Position, 6. am Luvfass. Der Wind tat uns allen sehr gut und es machte enorm Spaß bei diesen Bedingungen zu segeln. Es ging allerdings wieder enorm eng zu, da der Wind sehr konstant war und alle Teams voll in der Europameisterschaft angekommen schienen. Doch wir konnten uns in einigen Duellen durchsetzen und profitierten wie auch über alle Tage über, von unserem sehr sehr guten Downwind-Speed den uns Felicia mit ihrer exzellenten Spinnacker-Arbeit ermöglicht. Die erste Wettfahrt konnten wir so auf einem zufriedenstellenden 6. Platz beenden.
Genauso gut lief es dann im zweiten Rennen. Besserer Start ebenso gutes Rennen, 5. Platz vor der letzten Downwind. Ein kringelndes Boot hielt sich zu unserem Pech überhaupt nicht frei und zwang uns zu einem extrem ungünstigen Kurs, sodass wir das Rennen nur auf Platz 14 beenden konnten. Die anschließende Protestverhandlung gewann Sebastian für uns und das gegnerische Boot, welches am Ende punktgleich mit uns im Gesamtclassement sein sollte, wurde in dieser Wettfahrt disqualifiziert.
Doch von so etwas ließen wir uns nicht unterkriegen! Das dritte Rennen lief dann ohne Pannen und wir konnten zeigen was wir können. Lediglich 4 Teams mussten wir den Vortritt lassen. Ein 5. Platz.
Zum Tagesabschluss gab es dann ein Fotofinish zwischen uns und zwei anderen Booten. Nachdem wir eine Kreuz mehr segeln durften, da wir in den Rennen davor zu schnell ins Ziel kamen, gab es nun für alle eine Zielkreuz. Das heißt wir mussten nicht wie sonst, mit dem Spinnacker ins Ziel fahren, sondern noch einmal kreuzen und dann die Ziellinie überqueren. Gesagt getan, ersegelten wir uns eine gute Position und lagen auf der sogenannten Anliegerlinie zum Zielschiff. Ein Boot auf unserem Bug und ein anderes auf dem anderen schienen sehr sehr eng beieinander zu liegen. Das bewahrheitete sich im Ziel. Es ging um Platz 5, 6 und 7. Ärgerlicherweise, ohne dass eines der Teams es hätte einschätzen können, dass es so knapp war, erhielten wir den 7. Platz. Der 5. Platz ging an den späteren Europameister Per Kock. Doch mit drei, gefühlt vier Top-Ten-Platzierungen an diesem dritten Tag, waren wir sehr zufrieden.

Als aktuell bestes U25-Team starteten wir mit großen Erwartungen in den letzten, alles entscheidenden Tag. Wir führten uns noch einemal unsere Ziele vor Augen: U25-Titelverteidigung und Top-Ten-Endplatzierung.
Nach dem ersten Rennen herrschte allerdings große Ernüchterung. Wir fuhren nach gutem Start unser mit Abstand schlechtestes Rennen und wurden 19. . Einziger Trost: unsere direkten Konkurrenten in der U25-Wertung kamen lediglich einen Platz vor uns ins Ziel.
Wie schon gesagt, lassen wir uns als Topteam von solchen Rückschlägen nicht einschüchtern. Es folgten drei Rennen mit nahezu perfekten Starts, die die gesamte Crew, vor allem jedoch Johanna am Steuer, so gut hinlegen konnte. Mit erneuertem Bootstrimm und ein konkurrenzfähiger Bootsspeed, ließen auf die guten Starts, gute Rennen folgen. Auch die sehr guten Manöver ermöglichten es, vorne mit zu segeln und aus den drei letzten Rennen, wieder zwei Top-Ten-Ergebnisse zu erzielen. Grandiose Arbeit von Frauke und Henrike, ließ uns an der Luvtonne, immer schnell den Spinnacker setzen und sicherten uns so die nötigen Meter Abstand.
Im vorletzten Rennen jedoch hatten wir ein kleines Scharmützel mit dem Weltmeister, welches uns ein paar Plätze kostete. Die Tagesbilanz: 19, 10, 14 ,8 .
Da wir unsere direkte Konkurenz nie aus den Augen ließen, wussten wir schon jetzt: das ist sicher die Titelverteidigung! Und ja, so war es. So heißt der U-25- Europameister 2018, ebenso wie auch schon 2017: Das Team vom Klub am Rupenhorn um Johanna Maske, Felicia Moeltzner, Henrike Germar, Frauke Wilborn und Sebastian Freytag.
Unsere Glückwünsche gehen an den neuen Europameister Per Kock, den Vizemeister Daniel Frost und den Bronze Gewinner Stefan Karsunke!
Ein aufrichtiger Dank geht außerdem an den Flensburger Segel-Club die uns eine schöne Europameisterschaft, mit den vermutlich besten Bedingungen des Jahres, bescherten.


Ganz besonderer Dank geht an alle die uns Unterstützt haben, in welcher Hinsicht auch immer, die über die gesamte Zeit den Newsticker verfolgt haben und uns immer wieder neue Kraft gegeben haben. Danke, Danke, Danke!


Samstag, 11. August 2018

 Travemünde 2018 (der Buli-Chat)
So Liebe KaR Fans, Familie, MitgliederInnen und Freunde! Es geht wieder los, also fast. Das Team um Malte, Sebastian, Thilo und Simon warten aktuell am Travemünder Strand auf die Stabilisierung des Windes. Derzeit weht die AP- Flagge (Startverschiebung). Motiviert mit vollem Bollerwagen und sagenhaftem Publikum mit live Erprobung der Leinwand aus dem SAP-Cube genießen wir das sagenhafte Wetter in Travemünde. Die Truppe wird alles geben für die Fans und vor allem für den  Verein!!! Wir werden euch auf dem laufendem halten. Nebenbei haben WIR auch organisiert, dass unser Partner SAP 3 Tage live senden wird. LOS GEHTS! ## Gute Nerven, fat motivation, den richtigen Riecher und eine gute Portion Glück wünsche ich Euch! !! 💪🍀🏖💡😎 ## Endlich geht's los- und Sebastian bei der Kinderbetreuung! -Super ## Vor Christiansoe ist genug Wind für alle. Sollen wir was schicken? ## Das neue Shuttleboot hat wenigstens einen Kühlschrank. .. ## 1. Start ist eben erfolgt. ## Von uns. ## Ganz rechts ## Für die, die gerade eingeschaltet haben: wir sind auf gelb! ## Wenig Wind, das heißt höchste Konzentration. Können jetzt grün und grau decken. ## An Tonne 1 auf 5. alles eng beieinander. ## Downwind ins Ziel steht an. Weiterhin auf 5. ## Was für ein Kampf auf dem Downwind. Es ist sehr schwierig vom Land zu erkennen. ## Es wurde ein 5. und hatten die Option auf 4. gefühlt sind 4 Boote gleichzeitig ins Ziel eingegangen. ## So das 2. Rennen startet gleich. ## 1 min bis zum Start. ## Es geht gegen den NRV, Warnemünde, Wappen von Bremen , VSaW und BYC ##  An Tonne 1 auf 6. alles wieder sehr eng. ## Gate auf 5. ## Angriff auf dem Downwind mittels jibeset (wie schreibt man dieses Wort?-Hilfe) ## Sieht gerade nach nem Hammer Angriff aus! ## Im Ziel siehts nach 4 aus, d.h. 2 auf dem Downwind geholt!! ## Euch erfolgreiche Segeltage und voller Spannung verfolgt die Familie eure Rennen.. ## NERVEN!!! ## Daumen sind am Anschlag. Good Luck für unsere Athleten!! ## Welches Schiff seid ihr? ## Rot, ein Rennen ist aber noch vorher ## Super danke ## Und zeigt denen mal schön wie sauber euer Spiegel ist 👌 ## Gleich geht es los, noch 1 Minute bis zum Start ## Start dieses Mal in Lee ## Sie probieren es über die linke Seite ## Zwei Frühstartes sind dabei ## Ein dritter fährt auch noch zurück, also top 3. ## Erster an Tonne 1👍🏼 ## Nice ## Die ersten drei sind aber eng zusammen ## Sie setzten als erste die Halse und konnten sich dadurch gut absetzen ## Gelb hat ocs ## Sie gehen um die Linke Tonne ## Die anderen gehen rum, er packt sich rauf, sollte hoffentlich nichts mehr passieren ## Im Gegenteil super Dreher für die Jungs und sie können den Abstand noch vergrößern ## Jetzt geht es denke ich nur noch mit Anlieger zur Tonne ## Als erster wieder an der Tonne 1 ## Malte geht mit ## Aber ist ja nicht relevant ## Sie kreuzen auch hinter uns ## 👍👍👍 ## Applaus Applaus super ## Super..herzlichen Glückwunsch. .tolles rennen!!!! ## Jaaaaa! Weiter so!!! ## 👍 ## Pause ist vorbei, es geht aufs schwarze Boot ## Dann genau weiter so! ## Ich denke das werden sie versuchen ## 3 Minuten laufen ## Als erster über die Linie ## Wenden mit um die anderen zu verteidigen ## Links ist bevorteilt ## 4 an Tonne 1 ## 4 am Gate, haben die linke Seite gewählt ## Mal sehen ob da noch was geht ## 5 an Tonne 1 ## 4. im Ziel ## Nicht 3 ? ## Auf dem Tracker sah es nach 3 aus.. starkes finish ## Tracker sagt 3 ## Top Downwind ! ## Ja ist auch ## 3 ## Sauber im Downwind mit KaRacho an den anderen vorbei 👍 ## Fein! ## Super Leute! 💪 ## Noch ein Rennen Pause und dann auf schwarz ## Ballern – Männer ## So jetzt geht es gleich los ## Start läuft ## Einzelrückruf ## Uns hat’s erwischt ## Er probiert es über rechts ## Grün, blau, grau Frühstart ## Na super, die haben sich nicht bereinigt sondern nur die anderen ## Joo ## Doch grau hat sich bereinigt ## Also auf 5, minus die 2 =3 Platz ## 4 am Gate ## Grau ist nicht zurück gefahren - der ist auch raus ## Hab die Startanalyse gecheckt ## Ok, sah von uns danach aus ## Wenn grau raus ist, sind sie auf 3 ## Wenn vor rot, dann 2 ## 👍👍👍 ## Ja sie sind noch vorher durch ## Also 2 ##  Super gefahren ## Top... Glückwunsch. .Die Jungs auf dem Schiff wissen noch von nichts oder? ## Wahrscheinlich nicht 🤗 ## Und kein Frühstart? ## Malte ist doch auch zurück gefahren ! Aber rechtzeitig 😀 ## Alles richtig gemacht! ## Ok, 👌🏼 ich hab das nicht gesehen - Check hier nur während ner Hochzeit den Ticker! ## Das nächste Rennen läuft, die Sicht ist aber bescheiden, es geht ein Dampfer nach dem anderen durch ## 2. an der Luvtonne ## Guter Speed ! ## Noch sehr eng ! ## 2. am Gate mit 2  Bootslängen auf 3 ## Malte zieht rechts raus mit freiem Wind ## Das klingt sehr fein ## Immer noch auf 2 ## Jetzt auf der Anliegelinie ## 2. am Fass ## 1 Länge vor 3 ## Etwas langsam ## aber noch auf 2 ## Malte verteidigt die Bootslänge ## Nach vorne ist auch kaum mehr ## Er kann den 2. Verteidigen ## 2. mit 3m Rückstand 👍👍👍 ## Sehr stark !! ## Da gibt’s nix zu meckern 😀 ## 
***** Tag 2 ********************************************************************
Thilo: ich habe deine Brombeeren gegossen😊 Gruß aus der Heimat und für die nächsten Wettfahrten: Mast und Schotbruch für das Team vom KAR👍 ## Danke ## Er meint bestimmt <gegessen> 😉 ## Guten Morgen,  nachdem wir gestern sehr gute Windbedingungen um die 8 bis 10 kn hatten,  wird es heute wohl etwas dünner mit dem Wind. Die boote fahren aber gerade raus, so dass gegen 10.30h gestartet werden kann.  Wir sind dann erst 4 rennen später dran. Vielen Dank für eure gestrige Unterstützung. Viele Grüße aus Travemünde ## Ich wünsche euch weiter viel Erfolg.⛵👍 ##  Viel Erfolg euch heute👍 ## Alle Daumen sind gedrückt ... 👍🏼 Viel Glück und viel Erfolg! ## Viel Glück und Erfolg !👍🍀🍀🍀 ## Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg. 🍀🍀🍀 ## Viel Erfolg an Sebastians Geburtstag ## Die Torte wurde schon angeschnitten ## Der sieht selbstgebacken aus. Toll! ## Ja ich war gestern noch hoch motiviert wie du siehst ## 😂 ## Geil ## Die Vermieterin hat uns gestern die Form geklaut und dann stand ich mit meinem fertigen Teig etwas doof da und habe das Projekt an Bäckerei Junge abgegeben. ##  Herzlichen Glückwunsch, lieber Sebastian. Alles Gute, Erfolge und Zufriedenheit für das kommende Lebensjahr. 🍸🍸🍸🎉😘 ## Jetzt geht es weiter auf grau ## Sehr wenig Wind, sie probieren es über rechts ## Liegen auf Platz 2 ## 2 an Tonne 1 ## Vorwind über rechts, war beim Berliner Yacht Club eben auch gut ## 2 am Gate, aber der Wind wird immer weniger ## Kreuz wieder über rechts ## Der Wind ist komplett weg ## 2 Platz an der Tonne 1. der Abstand wurde vergrößert ## 30 Meter Abstand zum 3 Platz ## Starker Auftakt - sauber Jungs! ##  2 Platz im Ziel ## So darf es gerne weiter gehen ## 👍Glückwunsch 👍 ## Guter Auftakt! ## Klasse! Und herzlichen Glückwunsch Sebastian! ## Ja, von mir auch herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag 🎂 ## Alles Gute zum Geburtstag Sebastian weiter so. ## Auf welches Boot geht der KaR? ## Grün ## Sie probieren es wieder über rechts ## Sieht sehr gut aus. ## 3 an Tonne 1 ## 3 am Gate ## Und entscheiden sich wie Platz 1 und 2 für die rechte Seite auf der kreuz ## Setzen die Wende auf die linke Seite ## Um die Abwinde zu vermeiden ## Wende zurück und packen sich direkt vor Flensburg ## Sieht gut aus, wenn sie an der Tonne eine Lücke bekommen ## 2 an Tonne 1 ## Aufgereiht geht es ins Ziel ## Taktische Glanzleistung! ## 2 im Ziel 🎉 ## Stark ## Super ## Juchu🎊 ## Wow! 💪💪💪 ## Zwei Rennen Pause und darf es gerne wieder so weiter gehen ## Daumen drücken ## Toll ## Bleiben die nicht drauf? ## Ich dachte wir bleiben drauf ## Ja stimmt, sorry ## Sie bleiben auf dem Boot sitzen ## Die Hitze hat ein paar Auswirkungen bei mir ## Start über links ## Sie sind Zweiter von links, Wende gesetzt und liegen über allen. Nur die Itzehoer liegen über ihnen ## Dieses Mal ging es leider über rechts ## 6 an der 1 ## 5 an Tonne 1, das Feld ist aber sehr auseinander gezogen ## Leider auch ein 5 im Ziel, jetzt gibt es aber erst mal eine Pause ## Es geht wieder weiter ## Start über die linke Seite ## Der Wind hat wieder aufgefrischt ## 1 an Tonne 1 ## 1 am Gate und sie gehen über die rechte Seite ## Bis hierhin echt n geiles Rennen ## 1 wieder an Tonne 1 ## Mit etwas Abstand ## Momentan sind noch alle aufgereiht und gehen auch so ins Ziel. Hoffentlich ## Great ## 💪 ## Wonderful ## Laut Liste soll es aber ein 2 gewesen sein ## Die Württemberger waren noch vor ## Schade Marmelade - aber trotzdem fein ## ... eben, trotzdem super! ## Super-das Treppchen winkt ## Die Shuttle kommen und es geht wieder raus ## Start ist erfolgt, leider Frühstart-jedoch schnell bereinigt. ## Jetzt geht es über rechts. ## Als einzigstes. ## Einziges. ## Alleine halt. ## Blau und grau sind raus ## Gut! ## Sind gerade auf 5 ohne die OCSs ## An 6 (sprich 4) um die Tonne gegangen. Greifen über rechts an. Da geht noch einer!!! ## Wie gesagt einen geholt. Derzeit auf 3 mit OCSs! ## Angriff auf Rot. Für einen möglichen 2. wird eher ein 3. ## Es geht ins Ziel. ## 3. ist super ! ## Es ist ein Dritter! Klasse. ## 👍👍👍 ## 👍 ## So weiter geht’s auf dem blauen Boot. ## Sind gerade aufgestiegen. ## Start in 5 min. ## 1 min. ## Start ganz links. So eben erfolgt. ## Kein Frühstart. ## Müssten sehr freien Wind haben. ## Auf 3 an Tonne 1 mit 40 m Abstand ##  Gleichzeitig mit grau in die Tonne nach schwarz. ## Wir fahren rechts raus schwarz und grau links. ## Starke Kreuz an schwarz dran(1.) und grau hinter sich gelassen. ##  Es geht auf den 2. Downwind. ## Und damit ins Ziel. ##  Grau greift an. ## Wir halsen mit dem ersten. ## Es geht um den 2. Platz zu halten. ## Ich korrigiere es geht um den 1. Platz. ## Beide Halsen. ##  Wenige Meter ins Ziel. ## 👍👍👍 ## Klasse!!!! ## Schwarz musste Kringeln. ## 1. im Ziel Whoop whoop! ## Booah spannend,super ## Yeahhh !!! ## Ich bewundere eure Nerven! Super! ## 👍Geil! ## 👍👍👍 ##  👏😊 ## Für uns ist heute Schluss. Vorläufiger 3.! ## Große Klasse- Gratulation!!! ## Suuuper Leistung👍 ## Erstklassig, gratuliere euch 👍 ## Wahnsinn. Top! ## Cool, Respekt!!! ## Hut ab👍 ## Ihr habt gezeigt, was in Euch steckt. Spitze! ## : Da kann ich mal zwei Stunden nicht gucken und was sehe ich die KaRakete ist durch die Decke geschossen.. wahnsinn... Glückwunsch ## Alles Gute zum Geburtstag Sebastian! Noch ein schönes Geburtstagsgeschenk zum Abschluss des Tages bekommen. Hat morgen auch noch jemand Geburtstag? 😉 ## Hui... Respekt an euch alle! Bin echt beeindruckt. Fire is burning again!!! Wünsch ne dufte Geburtstagssause mit Tortenschlacht? und herzlichste Grüßen an Sebastian! beste Bedingungen für morgen! Grüße aus Kreuzberg – Ramona ## Wünsche euch weiterhin so einen tollen Erfolg! 👍👍👍Da müssten wir doch eigentlich den Turbo anwerfen und bis morgen mittag nach Travemünde kommen. 😉! 😘😘😘 ## Wir danken euch allen vor Ort und am Handy für eure Unterstützung. Das ist echt cool und hilft sehr. Heute war ein Segeltag, an dem bei uns an Bord viel gepasst hat.  Der Wind war sehr unterschiedlich, aber in der Richtung sehr stabil. Die Ausgangssituation könnte für die letzten drei Rennen kaum besser sein, trotzdem alles sau eng beieinander. Wir werden morgen nochmal alles geben und hoffen auf guten Wind. Schöne Grüße aus Travemünde ## Den wünsche ich euch! Guten Wind und gute Nerven. ## Klingt nach ner juten professionellen Einstellung. Cool. Ich drück dir Daumen ## Gibts neue KaR Cappies?
‎***** Tag 3 *****************************************************************************
Es geht aufs Mobo um 10:30 ist der erste Start, sie sind in der zweiten Wettfahrt dran ## 👏👏 ## Ist das Zuschauerboot nicht etwas oversized? ! 👀 ## Ansonsten : viel Erfolg! !! ## Viel Erfolg 👍🍀 ## Viel Erfolg vom Atlantik! :-) ## So sie sitzen bereits auf schwarz, es sollte also gleich los gehen. ## Daumen drücken ✊✊ ## ✊✊✊ ## Sind gedrückt ✊✊✊✊ ## Start ist in 4 min ## Auch in Leipzig wird gedrückt ✊🏼 Viel Erfolg! ## Der Wind hat gerade krass links gedreht ## Es wird auf jeden Fall ein spannendes Rennen, die ersten vier sind alle in dem Lauf dabei ## Oh ja! Und der 7. ist auch noch dabei ..... ## Der Start war nicht so gut, keine Ahnung was da war! ## Sah aus wie am Pinend hängen geblieben - der Ansatz war ja gut ## Der Wind ist deutlich weniger geworden. ## 6 an der Tonne 1 ## Das Feld ist ganz schön auseinander gezogen ## 6 am Gate ## Aus dem Büro drücke ich euch alle Daumen! ## 6 an Tonne 1, der Abstand ist sehr groß, aber noch ist ja keiner im Ziel 😉 ## Von hinten scheint Wind zu kommen ## Das wird grad nochmal spannend ## Kämpfen!!..spannend ## Es ist leider der erste 6 in der Serie geworden ## Ich denke da war zum Start ein zu starker Linksdreher, der den Anlauf versaut hat ! Schade ! Aber noch sind zwei Rennen ! ## Shit happens. Weiter geht's, Daumen sind am Anschlag. .. ## Sie sitzen wieder auf dem Motorboot, gleich geht es weiter ## Es geht weiter auf dem grauen Boot ## Start an der Tonne, dann umgelegt auf die rechte Seite ## Sehr schön mitgespielt - die anderen ## Freier Wind und frei jede Entscheidung zu treffen ## Das Feld ist zweigeteilt. ## 4 rechts, 2 auf der linken Seite ## 2 an Tonne 1 ## Mit sehr viel Abstand auf Platz 3 ## 2 am Gate ## Der Abstand zu Platz 3 ist geblieben ## An Tonne 1 auf Platz 3, der BYC hat sich noch vorgeschoben ## 3 im Ziel ## 👍 ## Spannend! Gut gekämpft! ## Schade aber Platz 8 ist schon sicher - chapeau Männer! ## Super..Weiter so..Jetzt mit dem letzten Rennen die top Plazierung bisher bestätigen. Viele Grüße an alle ## KaR heißt ja schließlich Könner am Ruder. ## Es geht raus zum letzten Rennen. Schlechter als Platz 7 kann es nicht mehr werden ## Und das ist mal echt eine Ansage!! ## Gebt alles! ⛵👍🏼👊🏻✊🏼 Viel Glück!! ## Bis wann darf gestartet werden? ## Bis 16:00 letzte Startmöglichkeit ## weil Flight schon angebrochen ## Danke! Ist denn Wind in Sicht oder noch 1,5 Stunden Warten? ## Im Livestream sieht es langsam wieder segelbar aus ## Oh danke Dirk für die Info dann haben wir ja noch etwas Zeit. ## 3 min bis zum Start ## Start ganz in Lee ## Gut weg gekommen und sind fast die einzigen die fahren ## Der Wind ist sehr schwach und es steht auch in Höhe der 1 ein Flautenfeld ## Wollen wir mal hoffen das es da stehen bleibt ## Sie liegen auf 1 ## Huiuiui ganz schön spannend ## Puh! Und das während der Arbeitszeit! ## Zweiter an Tonne 1, es ist sehr eng, macht es nicht wirklich besser das ich neben dem WYC stehe und wir gemeinsam zittern 🙈 ## Ja sehr knappt, im Ziel 2 ## Glückwunsch 🎉 ##  Gesamt 6 ## Ohne München vorne wäre noch was gegangen ## Spannend! Danke fürs Kämpfen! ##  Man man man, ist das wieder knapp nach vorne ... ## Glückwunsch! Danke dem ganzen Team! ## Herzlichen Glückwunsch. .Man man man war das knapp..Ihr seid alle super ##  BRAVO! ! Glückwunsch! Top!! ## Herzlichen Glückwunsch! Ihr seid ein echt tolles Team! Danke für drei spannende Tage👍 ## Grüße und Glückwünsche vom Oderhaff! ABC ## Vielen Dank für spannenden Kämpfe! ## Glückwunsch!!! ... und vielen Dank für die spannende Berichterstattung vor Ort!!! 🍾🥂 ... und: weiter so 🤪 ## Schöne Grüße vom Team, sie sind sehr gut gelaunt, ihnen war nicht bewusst was noch drin gewesen wäre, oder auf welcher Position sie sich zwischendurch wirklich befunden haben. Sind aber sehr happy mit der Platzierung. Jetzt heißt es erst mal Boot in den Hafen bringen ## Glückwünsche auch aus Frankreisch! ;-) ## Super. Glückwünsche und kommt gut heim. ##  ...ganz große Klasse!!!! Ihr seid wahre Helden😎 ## Thilo: dafür gieße ich nachher auch die Brombeeren😉 Herzliche Glückwünsche dem Team👍 ## darüber würde ich mich sehr freuen ## Das 3. Event ist vorbei. Die drei Rennen am heutigen Tag waren auch nochmal für uns nervenaufreibend. Leider sind wir heute mit einem verkorksten Start in  Kombination mit einer engen Zweikampfsituation gestartet und nur an Platz 6 herausgekommen. Die beiden anderen rennen liefen dann deutlich mehr nach unseren Vorstellungen - leider bei extremen Schwachwindbedingungen ohne weiteren Tagessieg. Mit dem 6. Gesamtrang in Travemünde und der deutlichen Verbesserung in der Gesamttabelle auf Platz 11 sind wir aber trotz dem geringen Abstand auf das Travemündepodest sehr sehr zufrieden. 
Wir danken euch allen für das mitfiebern und anfeuern. Ein besonders großer Dank geht an Oline für ihre Unterstützung in der gesamten Zeit vor Ort,  an Tine mit Familie und auch an Jacob, der zwischen seiner Dias-Segelei immer mit dabei war. Das nächste Event bedeutet "Heimvorteil". Vom 24. bis 26. August geht es auf dem Wannsee um die nächsten Punkte. Dabei setzen wir auch wieder auf eure Unterstützung. Viele Grüße von Simon, Thilo, Sebastian und Malte ## Danke für die schönen Bilder. ## [Es gibt noch viele weitere schöne Bilder 😉 ## Herzliche Glückwünsche zu Euren Siegen. 6.Platz ist einfach toll. ## Oline vielen Dank für die Berichterstattung.


Freitag, 22. Juni 2018

Kiwo 2018 - und die J24 ist doch ein Halbwindboot


Vom 16.06 bis zum 19.06. nahmen wir dieses Jahr mit Oli bzw. Frauke auf dem Vorschiff, Henrike an der Mastposition, Feli am Spi, Basti an der Genua (bzw. größtenteils an der Fock) und Johanna am Steuer an der Kieler Woche teil.

In einem Gespann aus Wohnmobil und J/24 (zusammen etwa 18 Meter Länge) reisten wir am Freitagabend im Olympiahafen Schilksee an. Der Campingplatz war komplett belegt, sodass wir das Wohnmobil auf der Straße nahe des Hafens aufbauten und uns somit die Campingkosten sparen konnten! ;)



       (Einfahrtsfrühsück) 


Auf der Kieler Woche (Olympiahafen) schwingt immer eine ganz besondere Stimmung mit, da unendlich viele Boote und Segler unterwegs sind, die sich auf den Wettkampf freuen und aus allen Teilen der Erde angereist kommen, um in Kiel ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch die J/24-Klasse war international aufgestellt, so hatten Teams aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden gemeldet. Wir waren von Anfang an auf den Seegang, die Wellen und die konstantere Windrichtung gespannt, die wir von sonstigen Regatten und Trainings auf Binnengewässern kaum gewohnt sind. Außerdem sahen wir die KiWo, die jedes Jahr aufs Neue sehr intensiv und fordernd ist, als optimale Vorbereitung auf die anstehende EM auf der Flensburger Förde und die WM auf dem Gardasee.

Am Samstagmorgen wurde unsere J/24 gekrant, geriggt und um 11:30 aus dem Hafen ausgelaufen.


 Mit den Bootsklassen Albino Express und Folkebooten segelten wir auf der Bahn Foxtrott, wobei die Entfernung vom Hafen zur Regattastrecke 8 Km beträgt, sodass wir stets eine Stunde Auslaufzeit einkalkulierten. Der geplante erster Start war für 13 Uhr angesetzt. Für alle Rennen wurde der Kurs Outerloop mit drei Luv-Fass-Rundungen festgelegt. Dabei stellten sich jeweils die beiden spitzen Halbwind-Kurse nach der ersten  Rundung des Luv-Fass` und der Kurs ins Ziel als besonders herausfordernd dar, da die Kurse aufgrund des großen Drucks im Spi an der Grenze zu Sonnenschüssen kratzten.
Am ersten Race-Tag kam allerdings kein Zieleinlauf zustande. Das erste Rennen wurde auf der zweiten Kreuz aufgrund gedrehten und abnehmenden Windes abgebrochen. Teilweise ankerten wir (die Ostsee ist auf der Bahn Foxtrott nur circa 10 Meter tief) und bargen die Segel, da die Hohen Wellen ohne Wind das Boot und die Segel sehr unruhig machten.  Schließlich wurde Startverschiebung bis zum nächsten Tag gezogen aufgrund einer Unwetterwarnung, sodass wir schon am frühen Nachmittag  wieder in den Hafen einliefen.
Abends fand ein Grillen der Klassenvereinigung statt, außerdem feierte ein Team die Taufe einer neuen J/24 und ließ ordentlich Aperol Spritz laufen. Danach ging es weiter auf die Kieler Woche in der Altstadt auf das Kontra K Konzert.

Am zweiten Race-Tag hatte sich der Wind nun konstant aufgebaut, bei durchschnittlich 17 Knoten (in Windböen 21 Knoten) ersegelten wir in vier Rennen die Plätze 20, 10, 15 und 11. Da der Winddruck für uns, mit deutlich zu wenig Gewicht auf der Kante, konstant zu großer Schräglage führte, setzten wir im zweiten Rennen die Fock, was auch gleich zu einem deutlich besserem Ergebnis führte. Wir arbeiteten viel mit dem Backstag und dem “Druck rausnehmen”, indem der Kicker bei starker Böe geöffnet wurde. Das Großsegel wie die Fock trimmten wir maximal flach. Auf die Vermessung der Fock bei der EM sind wir gespannt, da sie bei maximaler Ansetzung die Innenwante streift und damit etwas zu groß erscheint.

Abends fand die jährliche Sitzung der Klassenvereinigung J/24 statt, auf der ein Jahresrückblick aufgezeigt und die anstehende EM sowie die Deutsche Meisterschaft im kommenden Jahr besprochen wurde. Des Weiteren wurde wohlwollend auf die stattgefundene Deutsche Meisterschaft im KaR zurückgeblickt und aufgrund der aufstrebenden Berliner J/24-Flotte ein konkreter Ansprechpartner für Berlin vorgeschlagen. Zum Abendessen gab es Pizza und Pasta beim Italiener des Olympiahafens.

Auch am dritten Race-Tag wehte der Wind konstant stark mit durschnittlich 21 Knoten und mit einer Spitze von 29 Knoten in Böen. Frauke löste Oli auf dem Vorschiff ab und wir erzielten in vier Rennen die Plätze 9, 19, 13 und 14. Wir segelten den ganzen Tag mit Fock und maximalem Riggtrimm. Den halben Abend verbrachte Basti im Jury-Office, um einen Protest gegen das schwedische Team wegen Vorfahrt an der Luv-Tonne durchzusetzen. Weiterhin wurden ein neues Vorsegel-Fall bei Bauhaus gekauft, da sich das neue “alte” innerhalb von zwei Tagen schon ordentlich abgenutzt hatte.

Für den vierten Race-Tag waren drei Rennen angesetzt, sodass insgesamt die elf geplanten Rennen an drei Tagen erreicht wurden. Der Wind war weiterhin konstant stark mit durchschnittlich 21 Knoten, in Windböen 23 Knoten. Wieder segelten wir ausschließlich die Fock (wie die meisten anderen Teams auch) und einem maximalen Riggtrimm. Die Wellen hatten sich auf eine Höhe von gut einem Meter aufgebaut und machten insbesondere das Vorschiff zu einem Schaukelpferd. Mit den körperlichen Kräften kurz vor dem Ende konnten wir in den letzten Rennen noch die Plätze 18, 10 und 19 ersegeln.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir auf dieser Kieler Woche das Boot J/24 aufgrund der stärkeren Windverhältnisse sehr viel besser kennengelernt haben. Oft stimmte unser Bootsspeed im Vergleich zu den anderen Teams, doch wir hatten Probleme mit der Höhe und der Schräglage. Fast alle Manöver haben gut geklappt, weiterhin müssen wir an den Starts und dem Spisetz-Manöver nach dem Luv-Fass arbeiten.

Auf der Kieler Woche ersegelten wir 2018 insgesamt den 15. Platz von 27 gestarteten Teams.

Unsere Glückwünsche gehen an die Treppchen-Sieger:

  1. Platz (wie letztes Jahr): die Crew um Mike Ingham aus den USA
  2. Platz: die Crew um Stefan Karsunke aus dem BSC
  3. Platz: die Crew um Daniel Frost aus dem JSC

Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link nachzusehen: http://www.manage2sail.com/de-DE/Home/DownloadReport/event/fc346848-c7b7-4567-a15c-b171222a5c85/report/354348e1-c4cf-4a73-bbca-39e04b1f05d8

Unser Boot steht weiterhin in Kiel (also nicht wundern, falls es im KaR vermisst wird). Es stehen einige Reparaturarbeiten sowie der Transport nach Flensburg zur Europameisterschaft im Juli an, bei der wir unseren Junioren-Europameistertitel verteidigen wollen!

Vielen Dank an alle Zusprüche in unserer Whatsapp-Newsticker-Gruppe! Vielen Dank an unseren Sponsor: Mit der neuen Fock konnten wir stets guten Bootsspeed fahren. Vielen Dank an die Eltern von Felicia, die uns das coole Wohnmobil gesponsert haben. Vielen Dank an alle Spender, die den Ankauf des Kipptrailers für den Transport ermöglicht haben. Vielen Dank an alle weiteren Unterstützer aus dem KaR und unsere Familien.




Viele liebe Grüße,
Team Fast Forward - Accurat