Dienstag, 4. Juli 2017

57. Preis der Stadt Werder




Am 13.5 und 14.5.2017 fand der 57. Preis der Stadt Werder statt und wir nahmen als einziges Team des KaR daran teil.

Am ersten Tag fing die Regatta aus Windmangel erst einmal mit Startverschiebung an, bis die Wettfahrtleitung beschloss trotz der widrigen Umstände die erste Wettfahrt zu starten. Nach einem relativen guten Start wurde das Feld auf dem Vorwindkurs aufgrund des wenigen Windes  ziemlich durchmischt aber wir schafften es uns zu behaupten und übernahmen bei der vorletzten Tonnenrundung die Führung, die wir auch bis zum Ziel behielten. In der zweiten Wettfahrt war unser Start ziemlich schlecht, jedoch waren wir nach einer guten Startkreuz an der Tonne 1 wieder gut dabei. Ganz aufholen konnten wir aber leider nicht mehr und so wurden wir in der zweiten Wettfahrt Dritter mit einem extrem knappen Abstand zum Vorderteam. Somit waren wir nach dem ersten Tag Zweiter mit einem ersten und einem zweiten Platz, der Erstplatzierte hatte einen zweiten und einen ersten Platz.

Am zweiten Tag war wieder sehr wenig Wind, und so wurde nur eine Wettfahrt gesegelt, die über alles entscheiden konnte, da die ersten Drei nur jeweils einen Punkt auseinander waren. Wieder einmal war unser Start nicht besonders gut, der des Erstplatzierten war jedoch noch schlechter und so gaben wir unser Bestes. Die Aufholjagd gipfelte dann in der Übernahme der Führung auf dem Halbwindkurs die wir, wenn auch knapp, bis zum Ende verteidigen konnten.

Wir freuen uns also über den Sieg beim 57. Preis der Stadt Werder.


Erik Schulz und Max Lindemann (YCM)

Jugendwettfahrten am BYC



Samstag, 06. Mai 2017
Treffen segelfertig um 09:00 Uhr am Spandauer Yachtclub. Knapp eine halbe Stunde wurden wir zum Regattagebiet geschleppt worden: Dem Wannsee. Wir als 420 waren nicht die einzige Bootsklasse, 29er und Laser starteten auch. Da der erste Start erst auf 12 Uhr gesetzt war, hatten wir genügend Zeit uns warm zu segeln und das Gebiet zu analysieren. Der Wind war doch eher mäßig und es gab eine dichte Wolkendichte. Das Windsystem nach dem wir gesegelt sind war letztendlich Streckbug vor Holebug und nach Böen und Drehern. Der Tag wurde sehr lang, da es immer wieder Startverschiebungen gab.

Sonntag, 07. Mai 2017
Am Sonntag war der Start zwar ein bisschen früher angelegt, dennoch trafen wir uns nicht viel später als am Vortag. Die letzte der drei Wettfahrten der Regatta wurde heute möglichst schnell durchgezogen und unsere Gruppe legte relativ früh am Berliner Yacht Club an, um mit Hotdogs und Softdrinks auf die Siegerehrung zu warten.

Zusammenfassend war es eine doch relativ schöne Regatta, die Wettfahrtleitung hatte alles schön organisiert und das Feld hatt eine angenehme Größe. Dennoch war die Regatta für mein Team leider nicht sehr erfolgreich, dafür wurde mein Ehrgeiz umso mehr gesteigert.


Nina Tölke

Samstag, 24. Juni 2017

Kieler Woche 2017 – GER 3634



Kieler Woche 2017 – GER 3634

Auch dieses Jahr hatte uns die Kieler Woche wieder. Diesmal mit Johanna Maske am Steuer, Florian Carossa an der Genua, Felicia Moeltzner am Spi, Frauke am Mast und Adrian auf dem Vorschiff, so war zumindest der Plan. Es waren 26 J24 gemeldet. Der erste Wettfahrttag begann noch an Land mit einem schockierenden Ergebnis beim Wiegen, dass ganze 6kg mehr zeigte, als die erlaubten 400kg Crewgewicht. Mit Baucheinziehen, Haarehalten, ohne Klamotten und durstig schafften wir es dann glücklicherweise doch irgendwie auf 400kg insgesamt und konnten wie geplant zu fünft an den Start gehen.
Auf dem Wasser erwartete uns dann frischer Wind mit 16-24 Knt aus Nord-West und kieltypischen Wellen. Nach einem weniger erfolgreichen Start konnten wir mit Fock knapp beim Feld bleiben, versackten dann aber mehr und mehr, fuhren wenig Höhe und erreichten ein Ergebnis im hinteren Bereich. Während der 2. Wettfahrt, die wir mit Genua bestritten, erlitt Florian einen Übelkeitsanfall. Er legte sich unter Deck. Nach der Wettfahrt gaben wir ihn auf einem DLRG-ähnlichem Boot ab, das ihn zum Startschiff bringen sollte, von wo er einen Lift zum Hafen bekommen sollte. Es stellte sich heraus, dass die Orga der KiWo das nicht stemmen konnte. Flo kam erst mit dem Startschiff nach der 3. Wettfahrt an Land. Die 4 übrig gebliebenen meisterten das letzte Tagesrennen mit zweistelligen Werten und trafen den wieder einigermaßen genesenen Flo in Schilksee.
Tag 2 der Kieler Woche begann mit sanfteren 8 Knt aus Südwest, weniger Wellen und strahlendem Sonnenschein. Nach einem besseren Start fuhren wir auf unseren beinah heimischen Bedingungen gut mit, verloren auf der engen Zielkreuz leider noch einige Boote und landeten auf dem 18. Platz. Danach nahm der Wind ab, wir warteten 3 Std brutzelnd auf dem Wasser, bevor wir ohne weitere Rennen in den Hafen geschickt wurden. Florian ging es zum Glück besser, jedoch war unser Vorschiff Mann Adrian am Vortag auf seine kürzlich luxierte Schulter gefallen, weswegen Frauke seine Position ab Sonntag übernahm.  
Tag 3 begrüßte uns mit Startverschiebung an Land, da wenig Wind. Später baute sich Seewind mit 5-8knt aus Nord-West und wenig Wellen auf.  Frauke gewöhnte sich schnell an ihre gänzlich neue Position. Wir fuhren 3 durchwachsene Rennen mit den Platzierungen 22, 17 & 18. Einige vermeidbare Fehler unterliefen uns, aber der Speed und die Höhe stimmten, was uns in Einzelkämpfen viel Bestätigung gab. Das erste Viertel hatte oftmals guten Abstand zu dem sehr engen darauffolgenden Feld. Am Abend gab Mike Ingham, ein erfahrener und erfolgreicher J24-Segler und North Segelmacher aus den USA ein Trimmseminar, was uns viele gute Anregungen schuf.
Am letzten Tag fuhren wir noch einmal 3 Rennen bei mittlerem Wind (8-14Knt) und ordentlicher Welle (1-2m) mit den Ergebnissen 17, 19 & 18. Insgesamt landeten wir leider nur auf dem 21. Platz insgesamt.  Trotzdem merkten wir einen persönlichen Leistungszuwachs, segelten bessere Starts und sichere Manöver. 
 


Wir bleiben dran, sind motiviert unser Bootshandling und den Trimm des Bootes zu optimieren. Wir sind gespannt und freuen uns auf die German Open in Grömitz bei Lübeck, wo wir vom 14. – 16. Juli antreten werden.


Danke an alle Unterstützer und insbesondere an unseren Sponsor Dirk Janssen, der uns wie immer das Zugauto zur Verfügung gestellt hatte.