Sonntag, 16. Oktober 2011

Senatspreis 2011 - Streamline

Freitag ist um 14 Uhr Start, mit neun Streamlines sind wir zu Gast beim Berliner Yachtclub.
Bei 1-2 Bft aus NO wird heute direkt zwischen SV03 und Lindwerder gesegelt. Guter Start, keine nennenswerten Fehler, nur an der Tonne 4 zur kurzen Zielkreuz machen drei Platus 25 das Fass zu, wir kommen nicht mehr vorbei und müssen noch einen Kringel drehen, bevor wir vorbeifahren können. Dennoch 1. im Ziel. Fing schon mal gut an. Die Skippis schaffen es gerade noch ins Ziel, bevor der Wind ganz einschläft. Es bleibt bei der einen Wettfahrt am ersten Tag.

Am Samstag sind 0, in Böen 1 kn, angesagt, also treffen wir uns relativ spät und es wird auch erstmal um 11 Uhr Startverschiebung gezogen. Langsam baut sich etwas Wind auf und um 13.30 Uhr ist bei etwa 2 Bft vor dem Berliner Yachtclub Richtung Anlegestelle der Fähren der zweite Start. Der Start war nicht überragend, wir kommen aber als 4. an der Luvtonne an, kämpfen auf dem letzten Vorwind mit dem Dritten und schaffens auch als 3. ins Ziel.
3. Wettfahrt: Start vergeigt, Thilo geht beim Trapezen baden, danach läuft es nicht mehr so. Wir brechen die Wettfahrt ab, damit sich Thilo umziehen kann und wir zur nächsten wieder voll dabei sind.
Beim Start zur 4. Wettfahrt fährt bei 30 Sekunden die vorher angesagte Lichterfelde genau bei uns durch die Startlinie und auch dieser Start wird mit einem ungewollten Kringel an der Starttonne nicht so, wie er soll. Auch bei den Kreuz- und Downwindgängen holen wir nichts mehr raus und kommen als 6. von noch sieben anwesenden Teams ins Ziel.
Am Abend gibt es für die ganzen Segler ein riesengroßes leckeres Buffet mit Schwein am Spieß und genug zu trinken.

Für den Sonntag ist sehr viel mehr Wind angesagt, daher ist auch wieder vor dem Berliner Yachtclub bei 2-3 Bft um 11 Uhr Start.
Obwohl wir alle fit sind, klappt bei uns nichts so richtig. Erste Kreuz und gleich die falsche Seite erwischt. Beim Spiziehen ist das Fall verknotet und der Spi geht daher nicht hoch. Wir kämpfen uns auf dem letzten Downwind und der kurzen Zielkreuz noch auf den 4. Platz vor. Doch beim Ins-Ziel-Wenden verliert Malte die Pinne, das Boot dreht zu weit und wir fahren am Ziel vorbei. Die Crew genau hinter uns kanns nicht glauben und freut sich über unseren Platz. Zum Glück nur das eine Boot verloren, aber dennoch nur der 5.
Die 6. und 7. Wettfahrt sind beide gleich: Guter Start, keine Fehler bei den Manövern und immer die richtige Seite bei der Kreuz erwischt. Beide Male mit gutem Abstand zum Zweiten über die Linie gegangen.

Bei der Siegerehrung werden wir bei strahlendem Sonnenschein als Drittplatzierte aufgerufen.

Ergebnisse

Sonntag, 25. September 2011

German Open - Finish

Samstag gab es keine Wettfahrten - zu wenig Wind. Abends aber große Party in München zum Oktoberfest. Start für Sonntag war für 8 Uhr angesetzt.
Und tatsächlich, um 8.30 ging es heute morgen rauf aufs Wasser. Ein leichtes Lüftchen aus Süd, aber während der ersten und einzigen Wettfahrt heute stark abnehmend. Kurze Zusammenfassung der Wettfahrt: es lief bei uns gar nicht! Neuntes Boot im Ziel.
Es musste also nach dem Lauf nochmal kräftig an Bord gerechnet werden... puhh - es hat gereicht.

Wir haben die German Open der Streamlines am Ammersee gewonnen. Yeah!!!

Samstag, 24. September 2011

Morgendliche Impressionen vom Ammersee



Man sollte nicht meinen, dass dieses Gerät 2 t hebt... Thilo ist begeistert!

Sieger der Feierabendwettfahrten 2011 steht fest

Bei leichten Winden startete am Freitag die letzte der klubinternen Feierabendwettfahrten. Leider hielt der Wind nicht durch. Nur 4 Boote schafften es bis ins Ziel, so dass diese Wettfahrt nicht in die Gesamtwertung aufgenommen wurde.
Bei 22 gewerteten Booten in fünf Wettfahrten stehen die Sieger fest:

1. Jürgen Peschlow, H 26
2. Manfred Immler, Asso 99
3. Ingo Peters, HR 26

Freitag, 23. September 2011

German Open - Streamline

Früh um 4.15 Uhr geht's in Berlin am Freitag los. Ziel: der Ammersee - zum Streamlinesegeln mit Katha, Thilo und Malte.
Ankunft: 5 1/2 Stunden später. Boot aufgebaut, Zelt aufgebaut... und um 13 Uhr lichtet sich der Nebel über dem See. 13.30 Uhr Auslaufen.

13 Streamlines sind gemeldet und am Start. Ausrichter der German Open der Streamlines ist der Augsburger Segel Club (ASC) in Utting.

Wir als Ammersee-Unerfahrene und zusammengewürfelte Crew starten in der ersten Wettfahrt auf der linken Startseite und erwischen die Dreher gut auf der ersten Kreuz. Wir sind zweite am Luvfass. Auf dem Downwind können wir kurz vor der Leetonne mit einer gekonnten Halse die Ersten zocken. Auf der folgenden Kreuz und dem zweiten Downwind wird klassisch verteidigt. Wir holen uns den Sieg in der ersten Wettfahrt.

Am heutigen Tag haben wir hier in Bayern wie nicht anders zu erwarten sehr wenig Wind: 1-2 Bft. Das kommt uns als Leichtwindcrew zu Pass.

Mit gutem Speed, guter Taktik und ordentlichen Manövern können wir auch die zweite Wettfahrt nach unseren Vorstellungen gestalten. Der nächste Sieg.

Zwei Wettfahrten, zwei erste Plätze, was wollen wir mehr.
Natürlich Bier... und das gab es auch gleich im Anschluss an die Wettfahrten mit Leberkäs und Brezeln auf der Terrasse.

Wir hoffen, ihr hattet in Berlin eine schöne letzte Feierabendwettfahrt mit ordentlich Wind und Action.

Sonntag, 4. September 2011

Ergebnis Eurocup Streamline

Auf ein Neues - Eurocup der Streamlines am Gardasee

Freitag 02.09.2011

Das Gewitter am frühen Morgen verhindert eine ordentliche Ora. Erster Start trotzdem um 13:00 Uhr. Wind ist okay. Aber 300 Meter vor dem Ziel ist plötzlich totale Flaute. Wir liegen auf einem Start-Ziel-2.Platz, aber das Streamline-Feld schiebt sich zu einem Pulk zusammen und treibt gemeinsam mit den anderen Startgruppen in Richtung Leefass.
Die anderen Startgruppen sind die Joker (kleine Assos mit Doppeltrapez und Spinnaker, die mit vier Personen besetzt sind) und als dritte im Bunde die neuen Renner aus China, die Longtze, bei denen es ab 4 Personen aufwärts nur mit Ausreiten und 90 m² Gennaker um den Parcours geht.
Nach 10 Minuten und nur noch 200 fehlenden Metern zum Ziel setzt der Wind langsam ein, aber die Wettfahrt wird für uns abgeschossen. Schade.

In der zweiten Wettfahrt läuft eigentlich alles gut, wir kommen nur zu nah an eine andere Streamline und müssen uns ein wenig nach Luv verholen. Wir wechseln komplett die Seite und kommen deswegen leider als 6. an der ersten Bahnmarke an. Downwind rutschen wir an 2 Konkurrenzteams vorbei. Auf der zweiten Kreuz kommen wir noch näher an das Führungstrio heran und rutschen zusammen mit dem Drittplatzierten am Führungsduo vorbei auf Rang 2 im Ziel.

Der dritte Start resultiert in Platz 3 am Luvfass. Platz 3 in Lee. Die Konkurrenz zieht die rechte Seite nicht ganz bis zur Wand durch. Wir sind schon deswegen 1. oben, 1. unten, 1. im Ziel. Die Serie lautet 2 - 1. Damit ist der Tagessieg erfüllt.

Zur Feier des erfolgreichen Tages und Thilos Geburtstag geht's nach Pasta, Pizza und Eis noch in die Windsbar nach Torbole.
Bonne Nuit!


Samstag 03.09.2011

Leichte Bewölkung in den Bergen und schwüle Luft machen schon wieder der Ora zu schaffen. Zum angesetzten Start um 13:00 Uhr ist von Wind noch nichts zu spüren, also dümpeln wir bei 30 Grad plus auf dem See herum. Die Sonne brät das Hirn, so dass wir den ersten Start verpassen. Die Joker ziehen schon über die Startkreuz, als wir bemerken, dass wir auch schon bald dran sind. Unter Spinnaker versuchen wir noch pünktlich zur Startlinie zu kommen, aber knapp verpasst. Mit dem Startschuss nehmen wir den Spi runter und 20 Sekunden später geht's über die Startlinie. Anfangs sieht es noch nicht so schlecht aus, aber an Tonne 1 sind wir Vorletzte. Auf den weiteren Schenkeln kämpfen wir und kommen aber nicht in Schlagweite auf das Führungstrio. Schlussendlich kommen 5 Teams vor uns ins Ziel. Bitter, bitter.

Zur zweiten Wettfahrt frischt der Wind auf Gardasee-Verhältnisse (~ 5 Bft) auf. Der Start geht trotzdem in die Binsen. Langsam arbeiten wir uns vor und kommen am Ende auf einem spitzen Halbwind mit Überlappung zum Zweiten als Dritte ins Ziel.

Der Wind nimmt schon wieder leicht ab, kurz umgetrimmt. Zur Abwechslung die Startseiten ausbaldowert und einen perfekten Start mit einer perfekten Startkreuz kombiniert. 100 Meter Vorsprung zum Zweiten am Luvfass. Locker mit unserem niedrigen Gewicht über den Spikurs gehalten. Genauso auf der Kreuz (ist ja auf dem Gardasee auch primär geradeaus). Auf dem letzten Vorwind bricht der Zweitplatzierte links aus, während wir schon ein wenig rechts rausgefahren waren. Wir verteidigen überhastet, entscheiden uns doch dagegen und gehen wieder auf die rechte Standardseite - wie der ganze Rest. Deswegen wird es am Leefass noch mal richtig knapp. Der Zweite riskiert alles, lässt den Spi auf dem extrem angespitzten Halbwindkurs ins Ziel oben, kann die Höhe aber nicht fahren und wir gehen als Erste über die Linie.

Immernoch Gesamterste. Aber morgen ist unter dem Führungstrio noch alles offen...