Donnerstag, 1. Mai 2014

Bericht 420er Ostertrainingslager 2014 im Ferienzentrum Bi-­‐Village in Kroatien -­‐ Istrien (18.04. – 26.04.2014)



Von Franka Mehler
Freitag, den 18. April 2014: Am Karfreitag trafen sich insgesamt zehn Segler aus dem Segler--‐Verein Stößensee (Anja, Ferdinand, Jan, Jonas, Max und Zoe), dem Klub am Rupenhorn (Fabian und Franka) und der Seglervereinigung Havel (Fabian und Mike), um die Boote zu verladen. Nachdem alle 420er sauber und ordentlich auf den Trailern festgezurrt wurden, fuhren alle nach Hause, um die letzten Sachen zu packen. 

Samstag, den 19. April 2014 Am Samstag ging es dann voller Vorfreude auf Sonne, Segeln und Wind nach Kroatien. Um 15:00 Uhr saßen alle in den drei Autos und wir machten uns bereit für eine 17--‐stündige Fahrt durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Kroatien zu unserer 1200km entfernten Unterkunft in Fažana in Istrien.  

Sonntag, den 20. April 2014 Nach einer langen, anstrengenden aber dennoch lustigen Autofahrt, sind wir am Sonntag um 8:30 Uhr mit purem Sonnenschein im Ferienzentrum Bi--‐Village angekommen. Da wir schneller angekommen sind als gedacht, und nicht faul rumsitzen wollten bis wir unsere Häuser beziehen durften, bauten wir die Boote auf. Kurz vor Beendigung des Booteaufbauens machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und es gab einen kurzen Platzregen, sodass alle Sachen leicht durchnässt waren. Da Alexander und Philipp schließlich die Hausschlüssel besorgen konnten, wurden erst einmal alle Taschen ins Trockene gerettet und dann gab es auch wieder den erhofften Sonnenschein. Nun wurde erst einmal gefrühstückt, was sich bei einer „voll ausgestatteten Küche“, ohne Backofen, als etwas schwierig erwies. Als Janine dann kurzerhand auf die Idee gekommen ist die Brötchen in der Pfanne zu „grillen“, waren alle glücklich. Für die zukünftigen Tage musste sie somit die Essensplanung neu überdenken.  Nachdem dann die Zimmer aufgeteilt wurden, bezogen wir diese. Danach wollten wir das Segelgebiet erkunden und uns an das Mittelmeer gewöhnen. Wir beschlossen also kurzerhand noch am Ankunftstag mit dem Segeln zu beginnen und starteten mit einem freien Training. Nachdem wir beim Segeln vom klaren Wasser beeindruckt waren haben die meisten beschlossen in dem noch 15°C kaltem Mittelmeer baden zu gehen. Danach haben wir uns das Salzwasser abgeduscht und unsere Kartoffelsuppe mit Würstchen in der Abendsonne gegessen.  


Montag, den 21. April 2014 Der Montag wurde durch den vielen Wind geprägt. Es war der erste geplante Trainingstag. Nachdem wir um 8:00 Uhr gefrühstückt hatten, begannen wir das Vormittagstraining bei etwa drei Windstärken mit Spimanövern. Wir besprachen und übten das Lee--‐ und Luvtonnenmanöver und die Spihalse. An Land aßen wir dann entspannt unsere Lunchpakete und segelten bei rund fünf bis sechs Windstärken wieder aufs Wasser. Wir wollten das Training vom Vormittag weiterführen, was sich durch viele Kenterungen als schwierig erwies. Nachdem sich dann alle wieder durch eine warme Dusche und ein warmes Abendessen vom anstrengenden Segeltag erholt hatten, schauten wir uns das Videomaterial der GoPros an. Die Videokameras waren an den Booten befestigt und boten uns schließlich die Möglichkeit unsere Fehler zu analysieren und erstaunlich gute Manöver zu betrachten. 

Dienstag, den 22. April 2014 Der Dienstag begann erst einmal mit Frühsport um 8:00 Uhr. Wir joggten 15 min bis zum Hafen von Fažana, zwischendurch ein paar Liegestütz und Situps, dann eine kurze Verschnaufpause und die 2,5 km lange Strecke wieder zurück. Nach einer erfrischenden Dusche saßen wir alle zusammen und genossen das Frühstück. An diesem Tag gab es weniger Wind, sodass wir unsere gestrige Übung weiterführen konnten. Diese waren am Vortag noch nicht von allen optimal ausgeführt worden. Da wir mehr von unserem Segelgebiet sehen wollten, entschlossen wir uns aus unserer  Wenden und Rollwenden konzentrieren konnten. Diese klappten ebenfalls schnell recht gut, was auch die Videoanalyse am Abend zeigte. Nach dem Abendbrot spielten alle gemeinsam Karten und ließen den Tag entspannt ausklingen. 

Donnerstag, den 24. April 2014 Donnerstag war leider schon unser letzter Segeltag, den wir nun voll ausnutzen wollten. Aufgrund von Regen fiel der Frühsport aus, wodurch wir schnellstmöglich aufs Wasser gekommen sind. Zunächst wurden die Übungen der Vortage wiederholt, dann mehrmals ein Start geübt und anschließend mehrere Miniwettfahrten gefahren, damit jeder alle gelernten Manöver sinnvoll anwenden kann. Um einen schönen runden Abschluss zu haben, gab es dann ein entspanntes freies Segeln zum Abschluss. Im Anschluss wurde sich erst einmal umgezogen und die Boote für die Rückfahrt abgebaut, verpackt und verzurrt. 

Freitag, den 25. April 2014 Am Freitag gab es draußen in der Sonne ein letztes gemeinsames Frühstück. Anschließend wurden die Zimmer aufgeräumt, die Taschen gepackt und in die Autos verladen, sodass wir dann noch einmal den Strand, die Sonne, das Wetter, das Wasser, das ganze Feeling genießen und dieses Trainingslager angemessen ausklingen lassen konnten. Daraufhin machten wir noch ein Gruppenfoto und fuhren nach einem Abstecher am Hafen von Pula mit einem Eis im Magen zurück nach Deutschland.  

Samstag, den 26. April 2014 Wir alle haben die Zeit genossen und wollten noch länger bleiben, weil es so schön war. Wir haben viel dazugelernt und haben einmal die Berliner Luft aus der Lunge bekommen, konnten konstanten Wind genießen und hatten ein wundervolles Segelrevier. Wir hoffen, dass wir dies nächstes Jahr wiederholen können. Auch wenn diese Zeit einzigartig war, freuen wir uns auf Berlin, auf unseren Verein und unsere Havel. Zum Schluss möchten wir uns für das Engagement der Familien Heinrich, Seiffert, Steinbrenner, unserer Begleiterin Janine und unseren Trainern Alexander und Philipp bedanken. Ohne euch wäre dieses Trainingslager nicht möglich gewesen. VIELEN DANK!  

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