Sonntag, 22. September 2019
Dienstag, 17. September 2019
Kehraus der FDs in Steinhude 14. / 15.09.2019 Wieland und Jochen
Kehraus der FDs in Steinhude 14. / 15.09.2019 Wieland und Jochen
nach einem langen Sommerloch mit unterschiedlichen Urlaubszeiten kamen Wieland und ich endlich mal wieder dazu, etwas Böötchen zu fahren und an einer Regatta teilzunehmen.
Traditionell ist der Kehraus in Steinhude eine sehr gut besuchte Veranstaltung mit 40 – 50 FDs, da aber gerade die Europameisterschaft in Ungarn begann, war es erstaunlich, dass mit 13 Booten überhaupt eine Rangliste zustande kam.
Der Samstag verlief äußerst entspannt, weil kein Wind aber schönes Wetter war. Das war die Gelegenheit, das Kugelsystem auf der neuen Spischot richtig einzustellen. Die alte war bei der letzten Regatta einfach gerissen (Dyneema...) und das war sehr ärgerlich. Ansonsten kann man es auf dem schönen Gelände und dem Balkon der Baltischen Seglervereinigung immer gut aushalten. Natürlich fand das Abendessen mit Freibier im HYC statt, da trifft man dann die ganzen Leute.
Sonntag 15.09. hieß dann früh aufstehen und frühstücken, denn um 10:00 Uhr sollte Start sein und es waren drei Wettfahrten möglich. Der Windfinder hatte Samstag wie Sonntag ausnahmsweise recht und versprach für Sonntag Topkonditionen mit 4-6 Bft und Sonne.
Der erste Task war, den Hafen zu verlassen und das Regattagebiet zu erreichen. In Ufernähe beträgt die Wassertiefe z.Zt meist 40cm und das ist etwas wenig. Zudem liegen hier und da Steine, an denen man sich herrlich den Spiegel absegeln kann, wenn man mit dem Ruder daran hängenbleibt. Daher fuhren wir äußerst langsam raus, Wieland saß auf der Bugspitze, so dass wir das Ruder weit aus dem Wasser bringen konnten und unbeschadet zum Start kamen. Der fand pünktlich um 10:00 Uhr statt, bei 4-5 Bft aus West.
Gleich auf der Startkreuz ging Wieland baden, weil ein Teil vom Trapez gerissen war (Dyneema...). Das brauchte bei dem Wind etwas Geschick, eine Kenterung zu vermeiden, anschließend ein Stück zu knoten und dann die Aufholjagd zu starten. Das lief so weit ganz gut, bis uns in der 3. Runde der Johnny gerissen ist (Dyneema...), das ist der Mastvorbieger, der verhindert, dass sich der Mast auf einem spitzen Spikurs negativ biegt und bricht. Da mussten wir noch 2 Boote sausen lassen, kamen aber auf Platz 8 von 12 Startern.
In der Pause wurde das repariert.
Die 2. Wettfahrt lief mittelprächtig an, beim Start hatte sich das Spifall in die Genua gerollt, was wir eigentlich gerne vermeiden. Immerhin als 5. um das Luvfass. Dann war aber die Spischot um den Spibaum gedreht und bei dem Versuch das zu klarieren kam irgendwie die Spischot hinten über das Ende vom Großbaum. Das ist eigentlich „worst case“, praktisch chancenlos bei so viel Wind, wenn man das Boot nicht umschmeißen will. Irgendwie haben wir es aber hinbekommen, der Spi blieb heile und wir begannen die Aufholjagd. Wir sind ja nicht bange und hatten genug Druck im Schiff um etwas Speed zu machen, das reichte für Platz 7 im Ziel.
Der Wind hatte etwas abgenommen auf 3-4 Bft und wir trimmten das Boot um. Allerdings noch während Orange stand kam der Wind wieder kräftig und härter als vorher, so dass wir die Genua lieber wieder auf das 2. Auge brachten. Das erwies sich als sehr gut. Zudem hatte der Wind beträchtlich nach rechts gedreht, was wir dankend zur Kenntnis nahmen und nicht gerade führend aber ausbaufähig am Luvfass ankamen.
Die Raumschotkurse hatten es in sich und der Flying Dutchman machte seinem Namen alle Ehre. Dabei hielt diesmal alles und wir überholten ein paar Boote. Das einzige Boot das dann noch vor uns war sammelten wir auf der 3. Kreuz ein und bauten den Abstand aus, weil sich die Mannschaft nicht traute den Spinnaker zu setzen. Damit konnten wir die 3. Wettfahrt gewinnen und das war so, wie wir für die anderen Wettfahrten eigentlich auch geplant hatten, wenn nicht so viel Mist passiert wäre ;-))
Gesamt reichte es für Platz 5.
Fazit: auch wenn sich das nicht im Ergebnis niederschlägt, war es doch eine respektable Leistung:
wir haben bei viel Wind eine Regatta gesegelt, das Boot repariert und ein paar Teilnehmer hinter uns gelassen.
Übrigens sind wir vor dem Wind das letzte Stück ohne Segel zum Hafen zurück getrieben und die Fahrt war ausreichend. Das Ruder und der Spiegel blieben heile. Jetzt steht noch ein intensiver Bootscheck bevor und dann werden wir es wieder tun!!!
Jochen Spaan, FD GER79
Montag, 9. September 2019
J24 - VIZE Hamburger Meister 2019
Am Freitag, den 6. September 2019, machten wir, das J24-Team
vom KaR, uns auf den Weg in die Wohnheimat unserer Steuerfrau Hamburg.
Das Team, welches an diesem Wochenende an den Hamburger
Meisterschaften auf der Außenalter teilnehmen würde, bestand aus Johanna Maske
(KaR) am Steuer, Felicia Moeltzner (KaR) am Spi, Frauke Wilborn auf den
Mastposition, Oliver Szymanski (JSC) auf dem Vorschiff und Henrike Germar
(BSV07) an der Genua.
Nach einer nächtlichen Kran- und Maststellaktion im schönen
Panorama des Hamburger Segel-Clubs ging es am Samstagmorgen um 13 Uhr an den
Start. Bei sieben Knoten Wind und einem Feld aus 12 Booten der J24-Klasse
entschieden wir uns bei dem ersten Start für einen Steuerbord-Start und durften
mit freiem Wind eine schöne erste Kreuz fahren. Wir reihten uns als fünftes
Boot auf die Layline zur Tonne 1 ein. Auf Grund guter taktischer Entscheidungen
auf den Vorwinden kamen wir nach drei Runden des Up-and-Down-Kurses knapp als
Dritte ins Ziel. In der zweiten Wettfahrt fuhren wir den Winddrehern
entsprechend die Kreuzen über die linke Seite, wir rundeten die Luvtonne mit
einer sehr guten Platzierung. Bei nachlassendem Wind entschieden wir uns den
letzten Vorwind in diesem Rennen über die rechte Vorwind-Seite zu versuchen, unsere
Gegner triefen eine andere und bessere Entscheidung. Ein gegnerisches Boot
setzte auf der Zielkreuz die Wende zu früh, was uns ermöglichte mit einem
fünften Platz das Rennen zu beenden. Mit einem vielversprechenden Start gingen
wir in das dritte Rennen, rundeten als drittes Boot das Luvfaß und fuhren auf dem
folgenden Vorwind und der Kreuz auf den ersten Platz vor. Einen beachtlichen
Abstand aufgebaut, zogen wir bei abnehmendem Wind den Spinnaker für den letzten
Vorwind. Bei spiegelglatten Bedingungen erwarteten wir die nächste Böe. Diese
erreichte die Boote hinter uns, als wir auf die Zielkreuz gingen, und der Abstand
zum Führenden Team J Walking aus dem Gothia verringerte sich deutlich. Mit einem knappen Zieleinlauf sicherten wir uns dennoch den ersten Platz. Bei drehenden Winden und schlechten
Windaussichteten für den folgenden Tag versuchte der Wettfahrtleiter einen
weiteren Start, dies schlug jedoch fehl und wir beendeten den Regattatag im
strömenden Regen im HSC mit einem zweiten Platz als Gesamtergebnis.
Am nächsten Morgen warteten wir bei sonnigen Bedingungen
ohne Wind an der Alster vergeblich auf Wind. Nach zweistündiger
Startverschiebung im Hafen beendete der Wettfahrtleiter die Regatta. Mit dem
Gesamtergebnis aus den drei Rennen standen wir auf dem zweiten Platz. Hamburger
Meister 2019 darf sich das Berliner Team aus dem Segel-Club Gothia nennen.
Wir freuen uns über das tolle Regattawochenende in Hamburg
und bedanken uns für die Unterstützung!
Samstag, 7. September 2019
Montag, 2. September 2019
Gemeinsame Landesjugend/jüngstenmeisterschaft 2019 Niedersachsen im SVH
Teeny Regatta
Dümmer 2019
13.00 und 3.00 Uhr nachts angekommen. Elf Boote und zweiundzwanzig
Kinder.
Tag zwei begann um 7. 00 Uhr. Es wurde zünftig
gefrühstückt mit Spiegelei und Speck
und dann wurden langsam die Boote
aufgebaut.
Um 10.00 Uhr war die Steuermannsbesprechung und um 11.00 Uhr sind alle rausgefahren. Unser Trainer Spüli musste das Tretboot nehmen, da Motorboote ohne Genehmigung auf dem Dümmer nicht erlaubt sind. Um 12.00 Uhr war dann Start.
Leider eine Startverschiebung. Also sind wir etwas später gestartet .Es gab insgesamt drei Starts am Samstag.
Um 10.00 Uhr war die Steuermannsbesprechung und um 11.00 Uhr sind alle rausgefahren. Unser Trainer Spüli musste das Tretboot nehmen, da Motorboote ohne Genehmigung auf dem Dümmer nicht erlaubt sind. Um 12.00 Uhr war dann Start.
Leider eine Startverschiebung. Also sind wir etwas später gestartet .Es gab insgesamt drei Starts am Samstag.
Unsere drei Starts verliefen
sehr gut. Wir sind immer bei Null über die Startlinie. Wir haben immer den
Verhältnissen entsprechend guten Wind gehabt, aber es gab Windböen, sowie
Windlöcher.
Nach den Regatten am Samstag
war der Wind weg. Deswegen sind wir ganz langsam zu unserem Liegeplatz
zurückgesegelt. In unserem Camp haben wir unsere Eltern beim Kochen
angetroffen. Es sah alles sehr lecker aus.
Am Sonntag haben wir um 9 Uhr
die Teenys wieder klar gemacht für die Regatta. „Mist, wieder Startverschiebung.
„
Irgendwann kam das Signal für
keine weiteren Wettfahrten. Wir haben die Teenys wieder reisefertig für die
Rückfahrt abgebaut und sind zur Siegerehrung gegangen.
Ergebnisse
|
2.
Platz
|
GER
721
|
Paul
& Florentine Blesken
|
|
5.
Platz
|
GER
621
|
Luise & Charlotte Urban
|
|
6.
Platz
|
GER
694
|
Charlotte
Fuhlberg & Kim Kiss
|
|
7.
Platz
|
GER
724
|
Charlotte
Blesken & Greta Bödefeld
|
|
8.
Platz
|
GER
700
|
Marius
Kirschbaum & Maja Tölke
|
|
12.
Platz
|
GER
695
|
Veza
& Sten-Oke Eichmann
|
|
13.
Platz
|
GER
719
|
Nils
Eichmann & Malte Gottfriedsen
|
|
14.
Platz
|
GER
716
|
Florian
Kroner & Emil Eichmann
|
|
15.
Platz
|
GER
640
|
Johann
Benedikt & Emma Luca Kerschischnik
|
|
17.
Platz
|
GER
653
|
Marvin
Schäfe & 95653Mahdy Fadel
|
|
18.
Platz
|
GER
X
|
Moritz
Schober & Tobias Lenz
|
Ende
Bericht von Veza und Sten Eichmann GER 695
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