Montag, 14. Mai 2012

Touring-Cup 2012 - Bayrische Meisterschaft der Streamlines


Ein völlig neuer Einstieg in ein Regattawochende: Es ging ohne Boot und daher mit entsprechendem Tempo am Freitagabend von Berlin nach Tutzing. Dort hatten wir bereits vor zwei Wochen die Streamline nach dem LGT-Cup in Starnberg zwischengelagert und mussten somit nur noch die Besatzung in Form von Malte, Thilo und Katha als Vertretung für Simon an den Ort des Geschehens bringen.
Die Investition in eine warme und trockene Unterkunft (Gästezimmer des DTYC) erwies sich schon am Samstagmorgen als Gold wert, denn es regnete in Strömen und sah auch nicht so aus, als ob es jemals wieder aufhören würde. Dementsprechend günstig war auch die Gelegenheit, die neu erstandenen Spraytops und Salopetten des Sponsors DaGallo auf ihren Dichtegrad zu überprüfen – sie hielten den Wassermassen stand!
Trotz Strippenregen glänzte der Starnberger See beim Kranen und Segelfertigmachen mit 4 bis 5 Bft, die sich dann jedoch beim Raussegeln auf eine 2 bis 3 mit Tendenz zur 1 reduzierten. Da die Bayern in Bezug auf Windstärken und –dreher im Startverfahren und den folgenden Wettfahrten eine ausgesprochene Sturheit an den Tag legen, gelang es, am ersten Regattatag vier Wettfahrten durchzuziehen.
Nach einem kurzen und knackigen Manövertraining mit der uneingespielten Mannschaft kämpften wir uns auf der Startkreuz bis zum Luvfass auf einen zweiten Platz hinter GER 2073. Durch einen viel tieferen Kurs gegenüber dem Rest des Feldes und anschließende Wegerechtsforderungen schafften wir es, uns auf dem Downwind an die Spitze vorzuarbeiten und konnten diese Position bis ins Ziel halten. Ein erster Platz in der ersten Wettfahrt – so konnte es weitergehen!
Dem war jedoch nicht so... Komplette Flaute beim Startschuss und eine länger dauernde Vollbremsung führten zu Unmut gleich zu Beginn des Rennens. Die Feststellung, dass die rechte Seite nicht günstig war, konnte in den weiteren taktischen Plänen nicht berücksichtigt werden, da die Rechnung nicht ohne die ebenfalls gestarteten Melges und Ufos gemacht werden konnte, die uns auch auf der zweiten Kreuz nach rechts bugsierten. Ein gewisses Hochgefühl stellte sich trotzallem auf den letzten Metern ein, da es uns auf dem Ziel-Halbwind gelang, mit Schwung an dem bis zu diesem Zeitpunkt Fünften vorbeizurauschen.
Der immer noch herunterpladdernde Dauerregen machte keine Anstalten aufzuhören und brachte als Krönung noch einen satten Temperatursturz mit sich – es war nicht mehr feierlich! Diese Bedingungen und kräftige Winddreher hinderten die Wettfahrtleitung aber nicht daran, die dritte Wettfahrt unter Einbahnstraßenbedingungen (Halbwind zum Luvfass, Halbwind zum Leefass) anzuschießen und zu Ende zu bringen. Wir kamen mit einem kompletten Anlieger als Dritte an der Eins an und setzten uns dann auf dem Halbwind zum Leefass an die Spitze. Diese Freude währte jedoch nicht lange – eine zu frühe Halse setzte dem Ganzen ein Ende und führte zu einer Leetonnenrundung als Fünfter. Der Kampfgeist blieb vorhanden und zahlte sich aus: Auf der „Kreuz“ holten wir mit einem Verholer einen Platz, auf dem Spikurs den nächsten, so dass schlussendlich ein 3. Platz rausgeholt werden konnte.
Nach ewigem Umlegen des Kurses (mittlerweile hatte auch die Wettfahrtleitung eingesehen, dass Änderungsbedarf bestand) war das Kältegefühl bei Teilen der Crew auf seinem Höhepunkt angekommen. Wir bissen die Zähne zusammen, starteten gelungen, kamen als Dritter an der Luvtonne an, entschieden uns für eine frühe Halse auf dem Downwind und beendeten die erste Runde als Erster. Der Abstand zum Zweiten konnte in der nächsten Runde durch den kontinuierlich abnehmenden Wind deutlich ausgebaut werden: Mit einem halben Schenkel Vorsprung querten wir die Ziellinie und freuten uns auf den ersten Platz unter der heißen Dusche.
Beim zünftigen bayrischen Schmaus mit Freibier feierten wir unseren Tagessieg und verfolgten anschließend beim Public Viewing den Torhagel, den die abgewatschten Bayern beim DFB-Pokalfinale einstecken mussten.
Am Sonntagmorgen zeigte sich der Starnberger See von seiner besten Seite: 2 bis 3 Bft., Sonnenschein, blaue Flecken am Himmel. Ideale Bedingungen für die letzte Wettfahrt, die das Zünglein an der Waage war. Mit 5, 7, 8 und 9 Punkten lagen die ersten vier Plätze dicht beieinander, so dass noch alles offen war! Der Start gelang und wir entschieden uns für eine Kreuz über links – keine gute Entscheidung! Als Sechster rundeten wir die Tonne 1 und lernten aus vorherigen Fehlern: Der Downwind über die linke Seite erwies sich als erfolgreich und führte zu Platz 3 am Leefass, der und damit auch der Gesamtsieg durch eine defensive zweite Runde abgesichert werden konnte. Damit war beim Zieldurchgang bereits klar: Der bayrische Titel geht mit uns nach Berlin!
Trotz Ansteherei am Kran sind wir um 14.00 h mit der Siegerehrung fertig und können diesmal die Aussicht auf die A 9 bei Tageslicht mit Tempo 80 genießen...
Berichte und Ergebnisse auch auf: www.streamlineteamberlin.de

-geschrieben von Katha -

Dienstag, 1. Mai 2012

STREAMLINE Saison Auftakt am Starnberger See 29. - 30. April 2012



Ergebnisse hier: ERGEBNISSE
Für 2012 dachten wir an eine neue Saisonplanung und legten unser erstes Match auf den Saisonauftakt der Streamlines beim Münchner Yachtclub am Starnberger See. Die Wahl sollte sich schnell als goldrichtig herausstellen. Schon am Tag der Hinfahrt waren 27°C angesagt. Mit dem Trailer an den Starnberger See ist natürlich kein richtiges Zuckerschlecken, so dass wir erst gegen 23:00 im MYC aufgeschlagen. Beim Willkommens-Bierchen machen wir uns schon mal bei der Wettfahrtleitung lieb Kind. Unser Erzfeind sitzt auch mit am Tisch, zieht sich allerdings deutlich vor uns zurück. Erster Tagessieg 1:0. Unsere Unterkünfte liegen direkt über dem Wasser im denkmalgeschützten Bootshaus. Die Nacht ist leider eher schlecht als recht. Kann ja eigentlich nicht am guten Bayerischen Bier liegen. Es bleiben knarrende Doppelbetten, ein schnarchender Joker-Segler und eine stickige Hitze als Sündenböcke übrig.
Der 29. April bringt den ersten Segeltag, nach drei Kaffee und einer Dosis Ibuprofen wird in Windeseile das Boot aufgeriggt und gekrant. Die schicken neuen Segel werden aufgezogen und dann ist erst mal wie es sich für einen süddeutschen Alpensee gehört: Startverschiebung. Nach anderthalb Stunden warten bei hochsommerlichen Temperaturen und nur leichter Bewölkung setzt der Wind wieder ein. Gegen halb zwei werden die schicken Segel das erste Mal und mit großem Staunen gesetzt. Gut zu wissen, das so teure Sachen trotzdem soooo schön sein können. Dann geht es endlich mit den anderen 10 Streamlines und 11 Jokern auf den See.
Das Startschiff ist massiv bevorteilt. Alle versuchen direkt am Startschiff loszusegeln, wir hängen zwar nicht im Pulk, hoffen aber auf eine Lücke zum Start. Es bleibt bei der Hoffnung. Wir kämpfen uns mit 20 Sekunden Verspätung über die Linie. Es geht erst mal rechts raus. Aber die neuen Segel scheinen uns schnell zu machen. 4. Position an der Luvtonne. Unser Dauerrivale ist leider schon wieder auf der 1 unterwegs. Wir kämpfen, machen saubere Manöver aber am Ende reicht es nur für Platz 2.
Wir wollen es besser machen und siehe da: die 2 Wettfahrt ist zwar immer wieder knapp aber auf der letzten Kreuz können wir uns so weit absetzten das die Positionen 2 und 3 sich nur gegenseitig kabbeln und wir ungefährdet als Erster über die Ziellinie gehen. Unser Konkurrent, die GER 2073, erst als Dritter.

Zur dritten Wettfahrt ist erst mal wenig Wind, die Startkreuz geht im direkten Kampf mit 2073 arg in die Binsen und wir runden das Luvfass als drittletzter. Auf der zweiten Kreuz führt ein aggressiver Ansatz über die andere Seite der Bahn schon auf Platz 3. Auf der Kreuz kommen wir noch eine Stück näher an die #2 heran. Sind einen Tick schneller beim Spinnaker Setzten. Wir halsen gleich, er nicht und bei aufgefrischten 5 Windstärken – die neuen Segel freuen sich – kommen wir eine halbe Bootlänge früher am letzten Leefass an. Das Spibergemanöver geht völlig schief. Die Crew liegt danach quer im Boot. Der Spi schleift durchs Wasser aber dem anderen Team ergeht es noch schlechter. Der Spi wird richtig überfahren und wir können relativ ungefährdet, aber mit viel Aufräumarbeiten als Zweite ins Ziel fliegen. Die Konkurrenz war wieder auf #1 also steht nach dem ersten Tag für die GER 2073: 1, 3, 1 und wir sind zwar mit 2, 1, 2 punktgleich aber bei weniger ersten Plätzen Zweiter.
Die Grillteller an Land werden zügig weggeputzt. Nach den Wintermonaten sind drei Wettfahrten bei 2-5 Beaufort schon anstrengend. Nach der Kieler Woche werden wir vermutlich darüber lachen aber erst mal ist die Kraft für den Tag verbraucht.
Die Eltern unseres Vereinskameraden Florian bereiten uns im Anschluss noch eine weitere ordentlich und leckere Mahlzeit abgerundet mit diversen Hellen vom Tegernsee.
Der Montag beginnt nach einer deutlich schafintensiveren Nacht genauso wie der Sonntag mit spiegelglattem Wasser. Um 12 hat sich dann der Wind durchgesetzt und alle Boote laufen aus. Die Streamings haben Zuwachs bekommen und sind nun zu zwölft unterwegs. Das Rudel soll aber nicht lange beisammen bleiben:
Das erste Rennen wird zwar noch in unserem Startverfahren abgebrochen, weil der Wind um gute dreißig Grad nach rechts weggedreht ist. Gegen 13:00 geht es dann richtig los. Unser Start ist eigentlich gut, die Entfernung zur Startlinie stimmt, Speed ist im Boot und dann kommt jemand besonders cleveres zum Zuge und nutzt die Möglichkeit beim blauen Peter zum Start von Luv in die Startlinie einzutauchen. Leider sind da genau wir. Von Lee vor Luv hat der scheinbar noch nichts gehört. Es knallt ein wenig, Thilo sitzt ein paar Sekunden auf dem anderen Boot und hat seinen Fuß zwischen den Booten eingeklemmt. Wir schreien, aber es gibt wenig Reaktionen, und nur ratlose Gesichter zu bestaunen. Wir kommen irgendwie los und Thilo kommt zurück an Bord. Danach gilt es erst mal wieder Fahrt ins Boot zu kriegen. Eine schnelle Wende folgt und bringt uns als einzige auf die rechte Seite. Wir liegen knapp vorne zusammen mit unserem Dauerkonkurrenten und einem weiteren. Auf den nächsten beiden Runden holen wir konstant Meter für Meter an Vorsprung heraus. Das verflixte letzte Spibergemanöver geht natürlich wieder schief aber wir kriegen den Spi wieder unter dem Boot hervor gezerrt und können entspannt aber derangiert halbwind ins Ziel gleiten. Unser Dauerrivale 2073 liegt leider schon wieder auf Platz 2.
Unser Start zur zweiten Wettfahrt ist ambitioniert. Wir sind nicht so ganz sicher ob er nicht vielleicht zu ambitioniert war. Die Flagge für Einzelrückruf ist oben, wir verlieren das Vertrauen und drehen, um neu zu starten. Das Startschiff ruft uns zu: „Ihr wart das nicht!“ Mist vollkommen unnötig, aber immerhin ist die 2073 auch sauschlecht weggekommen und zieht nur wenige Meter in Luv ihre Bahn. Wir fahren nach rechts raus, die 2073 kommt mit. Die linke Seite war definitiv die bessere Entscheidung, so dass wir uns weit hinten im Feld einreihen müssen. Mit dem neuen Spi kommen wir aber besser voran als die meisten anderen so dass wir an der Leetonne nach einer sauberen Spibergung und ebenso schönen Tonnenrundung schon auf Platz drei liegen. Die Kreuz probieren wir jetzt auch eher über links. Wir können einen Platz gutmachen aber gleichzeitig kommt unser Dauerrivale noch weiter links an allen vorbei und setzt sich mal wieder auf den ersten Platz. Wir liegen also weiterhin auf dem dritten Platz und erst der letzte Spikurs bringt den zweiten Platz den wir dann auch über die letzten Meter ins Ziel tragen.
Nach den fünf Wettfahrten liegt unser Dauerrivale einen Punkt in der Gesamtwertung vor uns. Also müssen wir nicht nur auf jeden Fall vor ihm sein, sondern eigentlich, um auf Nummer sicher gehen, auf den ersten Platz fahren. Ist ja eigentlich ganz einfach. Wir starten im direkten Zweikampf mit der 2073. Er sitzt leicht Voraus in Luv und damit am längeren Hebel. Er deckt konsequent und wir fahren gemeinsam auf die falsche rechte Seite raus. Nach unzähligen Wenden, in denen wir uns aber leider nicht befreien können kommen wir oben mal wieder jaanz weit hinten an. Auf dem Spikurs reichen auf 10 Halsen nicht aus um uns befreien und wir kommen zwar im Feld nach vorne, aber nicht an der 2073 vorbei. Das Spibergemanöver ist grenzwertig und nach der Tonnenrundung erwischt uns ein dreißig Grad Dreher so dass Thilo und Simon in den Genuss von ca. 10°C kaltem Starnberger Seewasser. An Bord entbricht die Diskussion über die vielen Manöver im Zweikampf. Darüber geht dann erst mal die Taktik flöten und wir fahren die linke Seite bis zur Anliegerlinie. Wir sind zwar immer noch hinten, aber die Kräfte kommen wieder. An der Luvtonne sind wir dann direkt hinter 2073 und damit in Schlagweite. Nach diversen Halsen sind wir bei einer etwas zu langsam und 2073 halst so schnell, dass wir unsere Halse abbrechen können und siehe da wir sind das erste Mal frei. Wir kommen auch gar vor der 2073 am Leefass an, aber das Bergemanöver geht schief. Wir müssen weiter fahren, bis der Spi weggepackt ist. Nach ein paar Wenden diesmal über rechts. Kommen wir als 4. an der letzten Luvtonne an. Die 2073 ist vor uns. Der Spikurs geht für uns wieder über rechts. Wir sind schnell aber die 2073 geht über links und ist auch schnell. Unten wie immer, er an Position 1, wir an #2. Alles gelaufen L
An Land stellen wir dann fest, dass von den 12 Streamlines 8 einen Frühstart hatten. Eine hat sich bereinigt. Die 2073 und wir gehören leider zu den verbleibenden 7 Frühstartern. Damit sind die 2073 mit 1, 3, 1, 2, 1 zwar punktgleich mit uns 2, 1, 2, 1, 2 aber mit drei ersten Plätzen vorne.
Bei der Siegerehrung stellen wir fest, dass die ersten 4 Plätze alles Berliner Teams sind. Und der Wettfahrtleiter meint bei der Siegerehrung trocken: „da müsse man ja in Bayern noch ein wenig üben…“
Wir haben dann noch schnell die Streamline ins zwölf Kilometer entfernter Tutzing für die Streamline Regatta in 2 Wochen geschifft und genießen gerade den abwechslungsreichen Ausblick der A9 bei Nacht.

Montag, 23. April 2012

Willi-Möllmer-Gedächtnispreis




Ich hatte ja einen Bericht von unserem letzen Wochenende versprochen (14.04.-15.04.2012), aber manchmal braucht man etwas länger um die geschehenen Dinge in einem Bericht nieder zu schreiben, ohne dabei zu sarkastisch zu werden :-). Das Wochenende konnte besser gar nicht beginnen. Bereits früh am Morgen hatten wir schönstes Wetter, doch der Wind wollte sich noch nicht zeigen, daher durften wir noch ein paar Stunden an Land warten und hatten genügend Zeit das Boot noch einmal durch zu trimmen. Um halb drei ging es dann aber doch noch aufs Wasser und wir sollten mindestens eine Wettfahrt segeln. Nach langem Warten war es dann auch so weit, die erste Wettfahrt wurde angeschossen. WIr kamen zwar etwas zu spät, konnten aber bei Null starten :-) Der Wind war aber leider sehr dünn, bis gar nicht vorhanden. Trotz des WIndes und dem eher schnellen Start, kamen wir als erster an der Tonne 1 an und hatten einen größeren Abstand, dank eines Schubers :-) Doch an der Tonne zwei war die Qual dann vorbei. Unser Wettfahrtleiter entschied, dass wir uns für heute genug gequält haben. Schade am Wochenende davor, wären wir die Wettfahrt auf jeden Fall zu Ende "gesegelt". Mit diesem Ergebnis ließ er sich dann am Sonntag mit einem guten Gefühl starten. Der Wind war perfekt und wurde von Wettfahrt zu Wettfahrt immer mehr. Die erste Wettfahrt am Sonntag, konnten wir mit dem ersten Platz beenden, so wie wir uns das am Vortag erhofft hätten. Die zweite Wettfahrt haben wir auch sehr gut begonnen, als erster am Fass, aber vor dem Ziel dann leider kurz mal umgekippt, weil die Großschot nicht aus Ihrer Klemme wollte. Das wären Punkte gewesen, die uns am Ende gefehlt haben. Aber damit hatten wir uns die Arbeit, die wir uns für den Nachmittag vorgenommen hatten erledigt. Das Boote wurde ja bereits komplett durchgespült und der Sand war draußen :-) Ein 5 Platz war aber dennoch für uns drin. In der letzten Wettfahrt wollten wir noch mal ganz nach vorne fahren, um uns den zweiten Gesamtplatz zu sichern. Nur leider wollten das die Erstplatzierten uns wohl nicht gönnen und segelten uns von Anfang an konstant nach hinten. So das wir sogar mit einem 4 Platz, den zweiten Gesamtplatz auf unfaire Weise verloren haben und uns mit dem Gesamtplatz 3 zufrieden geben mussten. Ein dritter Platz ist zwar perfekt, wenn man aber als Zweiter die Regatta hätte beenden können, dann ist ein dritter Platz nicht zufriedenstellend. Wir denken das wir bei der nächsten Regatta wieder auf faire Art und Weise unsere Platzierungen ersegeln können und unseren Bericht dann auch nach dem Wochenende sofort einstellen können :-) Ich hoffe Ihr hattet eine schöne Ansegelfeier, auch wenn man eher den Motor anschmeißen musste um zum SC Ahoi zu gelangen.

Viele Grüße und bis zum nächsten Bericht Oline

Montag, 9. April 2012

Preis der Malche 2012



Wie in jedem Jahr haben wir die Osterfeiertage im Tegeler Segel Club verbracht und sind beim Preis der Malche gestartet. Freitag war der erste Start um 12 Uhr, mit etwas Sonne aber dafür fehlte der Wind. Mit einer kurzen Startverschiebung, verschob sich der Start dann auf 12:30Uhr. Der Wind war aber leider immer noch nicht da. Nach zwei mehr oder weniger unerfreulichen Wettfahrten, verbuchten wir den Tag dann unter, bitte nicht mehr daran erinnern. Der Samstag startete dann schon viel besser. Der Wind war seit dem ersten Start da und wurde in der zweiten Wettfahrt auch noch etwas mehr. Dazu kam dann noch der schöne Schnee, Hagel und natürlich Regen. Wie es schöner nicht hätte sein können. Der Zwischenstand nach zwei Tagen und 4 Wettfahrten war dann der 6. Platz. Am Sonntag ging es dann zur letzten Wettfahrt auf den ach so schönen Tegler See, mit seinen noch schöneren Drehern. Der letzte Tag sollte wie der erste Tag mit einer Startverschiebung beginnen. Doch dieses Mal war nicht der mangelnde Wind, sondern der drehende Wind Schuld an der Startverschiebung. Nach 20 min. ging es dann aber glücklicher Weise los. Die letzte und fünfte Wettfahrt wurde gestartet und wir gingen als zweite durchs Ziel. Nach fünf Wettfahrten beendeten wir die Regatta mit einem guten 4 Platz.


Nächstes Wochenende starten Simone und ich im
Segler-Club Oberspree. Mal sehen was uns dort erwartet. Wenn es etwas wärmer wird, sind wir schon zufrieden :-)

Der Bericht folgt in der nächsten Woche.

Viele Grüße Oline

Donnerstag, 10. November 2011

Finn-Finale 2011





Dieses Wochenende haben wir das 22. Finn-Finale ausgerichtet. Mit 53 Seglern und einer Seglerin, darunter sogar ein Däne und ein Finne, war die letzte Finnregatta im Jahr wieder sehr gut besucht.
Der Samstag sah zuerst nicht sehr vielversprechend aus: spiegelglattes Wasser und die Sonne wollte sich auch nicht wirklich zeigen, doch nach einer kurzen Startverschiebung hatte sich eine konstante 2-3 aufgebaut und es konnten vor wunderschöner Herbskulisse 3 volle Wettfahrten gesegelt werden. Unter den schwierigen berliner Bedingungen konnte sich der Vorjahres-Gewinner André Budzien mit einer konstanten Serie von 4-2-5 mit 6 Punkten Vosprung an die Spitze setzen.

Am Sonntag schaffte es dann immerhin die Sonne den Dunst und die Kälte ein wenig zu verdrängen. Für den um 11 angesetzten Start baute sich ein leichter aber segelbarer Wind auf, welcher nach der ersten Runde jedoch wieder einschlief. Nurnoch vereinzelte Windfelder und ein großer Schubverband rissen das Feld auseinander, so wurde das Rennen abgebrochen und es ging nach einem kurzen Segeltag wieder zurück in den Hafen wo schon das Kuchenbuffet wartete.
Julius Domroes

Sonntag, 16. Oktober 2011

Senatspreis 2011 - Streamline

Freitag ist um 14 Uhr Start, mit neun Streamlines sind wir zu Gast beim Berliner Yachtclub.
Bei 1-2 Bft aus NO wird heute direkt zwischen SV03 und Lindwerder gesegelt. Guter Start, keine nennenswerten Fehler, nur an der Tonne 4 zur kurzen Zielkreuz machen drei Platus 25 das Fass zu, wir kommen nicht mehr vorbei und müssen noch einen Kringel drehen, bevor wir vorbeifahren können. Dennoch 1. im Ziel. Fing schon mal gut an. Die Skippis schaffen es gerade noch ins Ziel, bevor der Wind ganz einschläft. Es bleibt bei der einen Wettfahrt am ersten Tag.

Am Samstag sind 0, in Böen 1 kn, angesagt, also treffen wir uns relativ spät und es wird auch erstmal um 11 Uhr Startverschiebung gezogen. Langsam baut sich etwas Wind auf und um 13.30 Uhr ist bei etwa 2 Bft vor dem Berliner Yachtclub Richtung Anlegestelle der Fähren der zweite Start. Der Start war nicht überragend, wir kommen aber als 4. an der Luvtonne an, kämpfen auf dem letzten Vorwind mit dem Dritten und schaffens auch als 3. ins Ziel.
3. Wettfahrt: Start vergeigt, Thilo geht beim Trapezen baden, danach läuft es nicht mehr so. Wir brechen die Wettfahrt ab, damit sich Thilo umziehen kann und wir zur nächsten wieder voll dabei sind.
Beim Start zur 4. Wettfahrt fährt bei 30 Sekunden die vorher angesagte Lichterfelde genau bei uns durch die Startlinie und auch dieser Start wird mit einem ungewollten Kringel an der Starttonne nicht so, wie er soll. Auch bei den Kreuz- und Downwindgängen holen wir nichts mehr raus und kommen als 6. von noch sieben anwesenden Teams ins Ziel.
Am Abend gibt es für die ganzen Segler ein riesengroßes leckeres Buffet mit Schwein am Spieß und genug zu trinken.

Für den Sonntag ist sehr viel mehr Wind angesagt, daher ist auch wieder vor dem Berliner Yachtclub bei 2-3 Bft um 11 Uhr Start.
Obwohl wir alle fit sind, klappt bei uns nichts so richtig. Erste Kreuz und gleich die falsche Seite erwischt. Beim Spiziehen ist das Fall verknotet und der Spi geht daher nicht hoch. Wir kämpfen uns auf dem letzten Downwind und der kurzen Zielkreuz noch auf den 4. Platz vor. Doch beim Ins-Ziel-Wenden verliert Malte die Pinne, das Boot dreht zu weit und wir fahren am Ziel vorbei. Die Crew genau hinter uns kanns nicht glauben und freut sich über unseren Platz. Zum Glück nur das eine Boot verloren, aber dennoch nur der 5.
Die 6. und 7. Wettfahrt sind beide gleich: Guter Start, keine Fehler bei den Manövern und immer die richtige Seite bei der Kreuz erwischt. Beide Male mit gutem Abstand zum Zweiten über die Linie gegangen.

Bei der Siegerehrung werden wir bei strahlendem Sonnenschein als Drittplatzierte aufgerufen.

Ergebnisse

Sonntag, 25. September 2011

German Open - Finish

Samstag gab es keine Wettfahrten - zu wenig Wind. Abends aber große Party in München zum Oktoberfest. Start für Sonntag war für 8 Uhr angesetzt.
Und tatsächlich, um 8.30 ging es heute morgen rauf aufs Wasser. Ein leichtes Lüftchen aus Süd, aber während der ersten und einzigen Wettfahrt heute stark abnehmend. Kurze Zusammenfassung der Wettfahrt: es lief bei uns gar nicht! Neuntes Boot im Ziel.
Es musste also nach dem Lauf nochmal kräftig an Bord gerechnet werden... puhh - es hat gereicht.

Wir haben die German Open der Streamlines am Ammersee gewonnen. Yeah!!!