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Sonntag, 15. Juni 2025

3. Spieltag Segel-Bundesliga Kiel (3)

Das dritte und letzte Event in Kiel fand zwischen dem 7. und 9. Juni statt. Für den Klub am Rupenhorn gingen erstmals in diesem Jahr Felicia, Jakob und Florian an den Start. 

© Sailing Energy

Samstag

Der erste Tag begann mit langer Startverschiebung bis 15 Uhr. Da wir erst im zweiten Rennen dran waren, mussten wir zum Glück nicht stundenlang auf den Booten warten, sondern konnten von Land aus zuschauen. Auch die Startversuche gegen 16 Uhr führten nicht zum gewünschten Ergebnis, sodass der erste Tage mit 0 Rennen abgeschlossen wurde. Zum Abendessen gab es Burger & Pommes an der Kiellinie mit den anderen Teams.

Sonntag

Am Sonntag regnete es in Strömen. Der auf 10 Uhr angesetzte Start wurde bereits gegen 9 Uhr vom Wettfahrtleiter auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Vorhersagen von Windfinder blieben abermals hinter ihren Erwartungen zurück. Kurz vor 12 Uhr konnten wir endlich in unser erstes Rennen starten und dieses zu unserer großen Freude auch gleich gewinnen.

© Sailing Energy
© Sailing Energy

In unserem zweiten Rennen konnten wir zunächst auf der 1. Kreuz unseren schlechten Start nicht wettmachen, auch nach der 2. Kreuz gingen wir als 6. ums Fass. Ein guter Vorwindkurs ließ uns aber noch auf Platz 3 vorfahren.

Im dritten Rennen wechselte die Führung mehrfach, wir waren die meiste Zeit unter den Top 3 Booten. Auf dem letzten Vorwindkurs blieb dem ASVW auf 1 und uns auf 2 etwas der Wind aus, sodass die Boote von hinten auf- und an uns vorbeifahren konnten. Wir retteten das Rennen noch als 3. ins Ziel.

In der Zwischenzeit ging es Florian, der unter Zahnschmerzen litt, zunehmend schlechter. Henrike, die abends für einen Geburtstag nach Kiel kommen wollte, machte sich also früher auf den Weg, um Florian zu ersetzen.

Kaum war Henrike da, wurde ein Ligaboot in den Hafen geschleppt. Eine Kollision mit einer Fahrwassertonne (in Kiel sehr groß und hart) überlebte der Gennakerbaum einer J70 leider nicht. Das Boot musste repariert werden und wir konnten nicht am Rennen teilnehmen. 

Es folgten noch weitere Startversuche bei abnehmendem Wind, aber kein Rennen mehr.

Montag

Endlich einmal Sonne und Wind. Um 10 Uhr starteten wir mit einem Doppelrennen in den Tag. Wir kamen gut ins erste Rennen und kämpften auf dem Vorwind mit dem BYCU um den 1. Platz. Wir fuhren auf Attacke und zwangen dem BYCU kurz vor dem Gate einen Kringel auf. Statt sofort zu kringeln, fuhren unsere Gegner noch um die Gatetonne und behinderten uns weiterhin. Erst auf der Kreuz begannen sie zu kringeln, behinderten uns abermals.
Wir stellten uns auf der Kreuz ab, wendeten gegen einen Dreher und wurden nun vom BYCU auf die Hörner genommen und bekamen von ihnen einen Kringel aufgedrückt. 
Als 4. kamen wir an der Luvtonne an, konnten auf dem Vorwindkurs aber wieder angreifen. Abermal gerieten wir in eine Situation mit dem BYCU, die ansetzten, um uns hochzuluven. Paul entschied sich für eine schnelle Halse auf Backbord, um zu parieren. Es folgte ein weiterer Kringel für uns, da wir dem Gegner nicht genügend Zeit & Raum zum Ausweichen gegeben hätten. Auf der Ziellinie mussten wir also kringeln. Statt Platz 2 oder 3, wurden wir nun 6. Der Frust war groß, aber trotzdem fanden wir mit guten Starts in die nächsten Rennen rein und führten welche an. Bei extrem drehenden Winden und nicht sichtbaren Kanten auf dem Wasser gelang es uns nicht diese Rennen auf der 2. Kreuz zu verteidigen. Entweder wendeten wir zu früh in den vermeintlichen Winddreher hinein oder fuhren nicht weit genug in den neuen Wind auf einer Seite. Die übliche goldene Regel: “Zwischen Gegner und Tonne bleiben” führte immer wieder zum Misserfolg und schlug sich in den Plätzen 5, 5 und 6 nieder und uns etwas ratlos zurück. In den letzten beiden Rennen konnten wir immerhin noch einen 3. und 2. Platz ersegeln die uns den 10. Gesamtplatz retteten. 

Nach nur 10 von 16. Rennen war das Tableau erwartungsgemäß eng. Unser Ziel “einstellige Platzierung” verpassten wir knapp, sind aber dennoch zufrieden, wieder in der 1. Segel-Bundesliga Fuß gefasst zu haben. 

Eine Tabelle mit allen Ergebnissen findet ihr: https://kar-segelbundesliga.de/2025/06/15/3-spieltag-segel-bundesliga-kiel-2025/

© Sailing Energy

Nach 3 Events liegen wir nun auf dem 10. Gesamtrang. Der Rest der Saison wird nun in Berlin ausgesegelt, wo schon fleißig trainiert wird. 

Montag, 2. September 2024

3. Segel - Bundesliga Spieltag in Kiel

 

📸 Credit: DSBL / Sailing Energy

Vom 30. August bis zum 1. September gingen Felix, Henrike, Erik und Paul für den Klub am Rupenhorn beim 3. Spieltag der 2. Segel-Bundesliga in der Kieler Innenförde an den Start. Wir erreichten den 4. Platz.

Freitag

Der Freitag brachte neben viel Sonne und sommerlichen Temperaturen leider nur sehr wenig Wind. Unser erstes Rennen des Tages starteten wir daher erst nach einer Stunde des Wartens. Mit einem guten Leestart starteten wir in die Rennserie und rundeten die 1. Tonne auf Position 2. Auf der 2. Kreuz fingen wir das Team der Entdecker und Seefahrer Fördervereinigung ab und schoben uns auf Platz 1. Nach der Hälfte des Vorwinds ging uns leider die Puste aus, 3 Teams schlossen mit frischem Wind auf und überholten uns. Wir konnten nur noch den 4. Platz ins Ziel retten ;(

Link zum Tracking des Rennens und weiteren Rennen: https://www.saill.cn/sf-admin/html/race/live/open_trac.html?raceCd=9c95608d56fe4511a78b5ed72177c442#18/54.32850/10.15692

Weitere Rennen kamen an diesem Tag nicht mehr zustande. 

Samstag

Auch der Samstag begann mit leichter Verzögerung. Da gegen 10 Uhr die Colorline aus Oslo einfährt, kann kein früherer Start erfolgen. Die Wettfahrleitung ließ sich etwas Zeit, dazu kamen Probleme mit dem Antrieb des Startschiffs. Gegen 12 Uhr starteten wir in unser 2. Rennen, was wir nun auch als Erste beenden konnten. Dieses Momentum nutzen wir in den beiden folgenden Rennen und konnten zwei weitere erste Plätze ersegeln. Um 13.20 Uhr wechselten wir wieder auf eines der sechs Ligaboote und mussten nun die Ausfahrt der Colorline abwarten. 

Nach einer Stunde ging es endlich weiter mit dem 5. Rennen – leider etwas voreilig… Frühstart!

Frühstart im 5. Rennen

Wir seglten zwar sofort zurück, konnten den Rückstand aber fast nicht mehr aufholen. Ein Boot fingen wir noch ab und landeten auf einem 5. Platz. Aua!
Im 6. Rennen lagen wir wieder auf einem guten 2. Platz bei der 1. Tonnenrundung. Der vor uns liegende WYD fuhr einen sehr schlechten Set, so dass wir gezwungen waren in Luv an ihm vorbeizugehen, um nicht ins Heck zu krachen. Daraus entstand ein Luvkampf, der beide Boote unter Land führte. Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte und gerne auch der bis dahin Viertplatzierte. Etwas angefressen, trafen wir nun schlechte Entscheidungen, wählten die falsche Gate-Tonne, damit die falsche Kreuzseite und fanden uns immer wieder in nachteiligen Wegerechtspositionen wieder. Wieder nur 5. im Ziel.

Fünf Rennen waren wir nun schon gesegelt. Der Tag wurde lang, die Sonne brannte. In den letzten beiden Rennen des Tages waren wir nicht mehr frisch im Kopf. Es folgten ein 3. & 4. Platz. 
17 Punkte aus 4 Rennen. Das war deutlich zu viel. In der Tabelle lagen wir nun nur noch auf Platz 8. Entsprechend enttäuscht waren wir, konnten den Tag aber bei schöner Kulisse, Freibier, GinTonic und mehreren Partien Volleyball im SegelCamp24/7 an der Kielliene gut abschließen.

📸 Credit: DSBL / Sailing Energy

Sonntag

Am Sonntag gelang uns ein guter Start in den Tag. Platz 1 im 1. Rennen. Auch das zweite Rennen starteten wir sehr gut und fuhren unsere gewonnene linke Seite aus. Ein brutaler Rechtsdreher verhalf aber einigen Glücksrittern (unter anderem unserem direkten Konkurrenten – PYC), die den Start versäbelt hatten, zu einem flotten Ritt über die rechte Seite des Kurses. Wir konnten nur noch den Anschluss halten und den 4. Platz ins Ziel retten.

Mit Platz 1 & 2 gelang es uns wieder nach vorne zu segeln und so landeten wir schlussendlich auf einem guten 4. Platz – nur 1 Punkt hinter dem Podest. Um ein Podestplatz zu gewinnen, muss an einem Spieltag meist einiges zusammenlaufen. Uns fehlte an der ein oder anderen Stelle das Quentchen Glück. Nicht schlimm. Bald geht es weiter, nämlich vom 13. bis 15. September am Starnberger See.

In der Gesamtabelle liegen wir nach dem 3. Spieltag nun auf Platz 3.

Ergebnisliste Spieltag Kiel

Mittwoch, 23. August 2023

Segel-Bundesliga: 3. Spieltag Kiel – durchmischte Bedingungen

Am Donnerstagnachmittag den 17. 8. findet sich der Großteil der aus Paul Worrmann, Erik Schulz, Henrike Germar und Felix Piechowiak bestehenden Crew in Schilksee zusammen. Felix nächtigt noch auf der Fähre aus Norwegen, während der Rest mit eingekauften Vorschiffsmann – vielen Dank an Moritz Klingenberg vom Mühlenberger Segel Club – im strömenden Regen ein letztes Training absolviert und das Boot schließlich zum eigentlichen Standort des Events, dem Kieler Yachtclub in der Innenförde bringt. 


Am Freitagmorgen trifft dann auch endlich Felix ein, wenn auch nicht wie angekündigt per Kopfsprung von der ColorLine. Das nun vollständige Team kann also endlich loslegen. Bei wenig Sonne, eher kühlen Temperaturen aber akzeptablem Wind starten die ersten Rennen, die Platzierungen liegen im unteren Mittelfeld. An Land sorgt derweil der extra angereiste Paul Ost für belegte Brötchen und gute Laune. Am Abend wird der Tag mit Curry und Gin beendet.

Am Samstag zeigt sich dann zwar endlich die Sonne, dafür schläft der Wind ein bisschen ein. Im ersten Rennen des Tages wird direkt das Zeitlimit überschritten. Im Verlauf des Tages bleibt es bei gemäßigtem Wind und unterdurchschnittlichen Platzierungen; Paul Ost hält mit Snacks die Stimmung hoch. Zum Tagesabschluss soll es dann nochmal ein Doppelschlag werden, und im ersten der zwei Rennen sieht es endlich mal richtig gut aus. Nach einem sauberen Start und solider erster Kreuz geht es als Erster um die Luvmarke, danach heißt es verteidigen. Vorm Ziel wird es zwar noch einmal knapp, aber der Sieg ist nicht mehr zu nehmen. Die Freude wird allerdings vom fehlenden Wind getrübt – statt eines zweiten Rennens direkt im Anschluss gibt es Startverschiebung im nun auch noch einsetzenden Nieselregen.

Auch am Sonntag bleibt es erst einmal bei inkonstantem Wind und Startverschiebung. Dann gibt es aber doch noch drei Flights zum Abschluss, bei denen leider nicht mehr an den Erfolg des letzten Abends angeknüpft und der geringe Punktabstand nach oben nicht mehr aufgeholt werden kann.

Trotz hartem Kampf verabschiedet sich der KaR daher mit gemischten Gefühlen und einem 16. Platz aus Kiel. Wir gratulieren dem Potsdamer Yacht Club zum Sieg und bedanken uns für die tolle Unterstützung der KaR-Mitglieder. In der Gesamtwertung steht der KaR aktuell auf dem neunten Platz, das nächste Event startet am 15. September in Konstanz.

 

📸 Credit: DSBL / Fabian Frühling